US-Zölle und Coca-Cola: Gewerkschaft PRO-GE kritisiert „Aufruf zum Verzicht“

Heimischer Standort sichert Wertschöpfung in Österreich

Wien (OTS) - Der steirischen Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer ist mit seinem Aufruf zum Verzicht auf Coca-Cola um die steirische Stahlindustrie zu schützen, deutlich über das Ziel hinausgeschossen. „Gut gemeint ist auch daneben. Ein Getränke-Boykott wird weder die Stahlindustrie schützen, noch ist sie gerade im Fall von Coca-Cola sinnvoll, da beinahe die gesamte Wertschöpfung in Österreich liegt“, sagt Manfred Felix, Bundessekretär der Gewerkschaft PRO-GE.++++

Coca-Cola ist mit mehr als 1.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber im Burgenland und produziert Getränke für Österreich und einige Nachbarländer. Auch die österreichischen Rübenbauern sind Teil dieser Wertschöpfungskette und profitieren vom österreichischen Standort. So werden die Getränke unter anderem mit Saccharose aus österreichischem Rübenzucker gesüßt.

„Vor allem durch das große Engagement aller Coca-Cola BetriebsrätInnen und dem Zentralbetriebsratsvorsitzenden Christian Hauck ist es gemeinsam mit Gewerkschaft und Sozialpartnern gelungen, die Arbeitsplätze und damit auch den Produktionsstandort in Österreich abzusichern. Ihre Empörung über die Aussagen von Schickhofer ist daher mehr als verständlich. Sie haben die volle Unterstützung der PRO-GE“, betont Felix und fordert, solche unbedachten Aussagen künftig zu unterlassen. „Sie schaden nur! Handelskriege lassen sich dadurch nicht gewinnen“, sagt Felix abschließend.

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