• 25.04.2018, 11:37:19
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  • OTS0116

ÖJC fordert Freiheit für die Journalistin Mesale Tolu

Prozess soll morgen fortgesetzt werden - Journalistin schreibt auch für österreichische Medien

Utl.: Prozess soll morgen fortgesetzt werden - Journalistin schreibt
auch für österreichische Medien =

Wien/Istanbul (OTS) - Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC)
fordert die türkische Justiz auf, das Ausreiseverbot gegen die
Trägerin des "Dr. Karl Renner-Solidaritätspreises" Mesale Tolu
aufzuheben und die unbegründeten Vorwürfe gegen die Journalistin
endlich fallenzulassen. Der Prozess gegen Tolu begann am 11. Oktober
2017 und geht morgen, Donnerstag, 26. April 2018 in Istanbul weiter.

Die türkische Staatsanwaltschaft wirft der deutschen Journalistin
laut Anklageschrift Mitgliedschaft in einer bewaffneten
Terrororganisation und Terror-Propaganda vor. Ihr drohen bis zu 20
Jahre Haft.

"Dies ist ein Generalvorwurf gegen alle kritischen Journalistinnen
und Journalisten in der Türkei. Wir fordern daher die sofortige
Beendigung des Prozesses und die Aufhebung des Reiseverbotes gegen
die Journalistin, die auch für österreichische Medien schreibt",
betont ÖJC-Präsident Fred Turnheim.

Tolu war Mitte Dezember nach mehr als sieben Monaten in
Untersuchungshaft unter Auflagen freigelassen worden. Sie darf die
Türkei aber nicht verlassen und muss sich jeden Montag bei der
Polizei melden.

"Die deutsche Staatsbürgerin Mesale Tolu und ihr dreijähriger Sohn
sind Geiseln des Regime Erdogan und müssen sofort ausreisen dürfen",
sagt Turnheim in einer Aussendung. Durch die Freilassung von Deniz
Yücel hat sich die Lage für die Journalisten in der Türkei leider
nicht verbessert.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OJC

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