ASFINAG gibt in Sachen Elektro-Mobilität auch selbst „Vollgas“

Teil des Fuhrparks wird auf E-Pkw umgerüstet; interne Tankstellen mit Siemens errichtet

Wien (OTS) - Ab sofort hat die ASFINAG jetzt für den „Eigenbedarf“ auch fünf eigene Stromtankstellen in Betrieb. Fünf Autobahnmeistereien wurden bereits von Siemens gemeinsam mit seinem Partnerunternehmen Kostad Steuerungsbau GmbH mit Ladetechnologie ausgerüstet. Die fünf Standorte (Autobahnmeisterei Ansfelden bei Linz, Bruck an der Mur, Graz-Raaba, Liefering in Salzburg und Oeynhausen bei Baden) sind aber natürlich nur der erste Schritt, in den kommenden Monaten werden ASFINAG und Siemens an insgesamt 47 Standorten E-Ladestationen errichten.

Ziel ist eine flächendeckende Infrastruktur, um den eigenen Fuhrpark „betanken“ zu können. Denn die ASFINAG als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen setzt ebenfalls auf Elektro-Mobilität. „Bis 2020 werden 20 Prozent unseres eigenen Fuhrparks, das sind fast 100 Pkw, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umgestellt sein“, sagt Geschäftsführer Josef Fiala. „Heuer werden bereits 27 Pkw mit E-Antrieb angeschafft.“

Stromanschluss für alle Fahrzeugtypen

Die ASFINAG-internen Ladestationen sind so konzipiert, dass alle gängigen E-Fahrzeuge mit einer Maximalleistung von 50kW betankt werden können. Die ASFINAG investiert in diese E-Ladestationen insgesamt etwa drei Millionen Euro.

Siemens-Ladeinfrastruktur an 47 ASFINAG Standorten

Bei der Umsetzung des Vorhabens setzt die ASFINAG auf bewährte und innovative Technologie von Siemens. Siemens realisiert das Projekt in Zusammenarbeit mit dem zertifizierten Partnerunternehmen Kostad Steuerungsbau GmbH. Gemeinsam bietet man eine breite Palette an Ladestationen für unterschiedliche Einsatzbereiche an. Das gängigste Modell, das auch bei den Autobahnmeistereien der ASFINAG zum Einsatz kommt, ist der Compact Power Charger. Aufgrund der hohen Ladeleistung von 50kW eignet er sich für stark frequentierte Standorte und für den Fernverkehr. Innerhalb von 20 Minuten werden Fahrzeugbatterien, die auch über die entsprechende Kapazität verfügen, auf bis zu 80 Prozent geladen. Die Ladestationen sind mit den internationalen Ladestandards CCS (Combined Charging System), CHAdeMO sowie dem international verwendeten Typ 2 Standard für das Laden mit Wechselstrom ausgerüstet.

„Es freut uns, mit der ASFINAG einen wichtigen Player am österreichischen Markt als Kunden gewonnen zu haben. Gemeinsam mit unserem innovativen Partner Kostad Steuerungsbau setzen wir damit einen weiteren Schritt, unsere gesamte Palette an Ladeinfrastruktur am Markt zu etablieren“, betont Dr. Gerold Zakarias, Geschäftsfeldleiter bei Siemens CEE.

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