- 20.04.2018, 14:09:54
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Grüne OÖ: Mayr: Einigung beim Jugendschutz: dank FPÖ Kleingeistigkeit aber ohne Oberösterreich – eine Blamage für unser Bundesland
Alle für einheitliche Ausgehzeiten – nur FPÖ Podgorschek traut Jugendlichen und Eltern verantwortungsvollen Umgang nicht zu
Utl.: Alle für einheitliche Ausgehzeiten – nur FPÖ Podgorschek traut
Jugendlichen und Eltern verantwortungsvollen Umgang nicht zu =
Linz (OTS) - "Oberösterreich legt beim Jugendschutz eine Peinlichkeit
sondergleichen hin. Acht Bundesländer einigen sich auf einen
einheitlichen Jugendschutz, nur Oberösterreich schert aus. Die FPÖ
blockiert mit all ihrer Kleingeistigkeit die Neuregelung der
Ausgehzeit. Das ist eine Blamage für unser Bundesland – und ein
schwerer Dämpfer für LH Stelzer. Oberösterreich präsentiert sich
einmal mehr als bundesweiter Bremser und Verhinderer“, kommentiert
der Jugendsprecher der Grünen OÖ LAbg. Severin Mayr das Ergebnis der
JugendreferentInnen-Konferenz in Innsbruck. Ein vereinheitlichtes
Jugendschutzgesetz soll mit 1. Jänner 2019 bundesweit in Kraft treten
– aus heutiger Sicht aber nicht in Oberösterreich.
Alle anderen Bundesländer sind für die Vereinheitlichung, sind ua für
die Verlängerung der Ausgehzeiten, die Kinder- und Jugendanwaltschaft
unterstützt dies. Alle außer Oberösterreich, wie die FPÖ heute in
einer Aussendung bekannt gab. Nur die FPÖ und allen voran ihr
Jugendschutz-Zuständiger LR Podgorschek mauern sich und damit auch
die Jugendlichen in der kleinen, blauen Welt ein: „In Wien,
Niederösterreich, Kärnten, dem Burgenland und Tirol können etwa
14-jährige schon jetzt bis maximal 1 Uhr ausgehen. Warum traut die
FPÖ den Jugendlichen und ihren Eltern in OÖ nicht genau so zu, mit
dieser erlaubten Ausgehzeit richtig umzugehen? Das ist völlig
unverständlich und vorgestrig“, betont Mayr.
Mayr: „Diese Schlappe für Oberösterreich hat auch der eigentliche
Jugendreferent LH Stelzer zu verantworten. Er lässt der FPÖ freie
Hand, schiebt den Koalitionspakt vor. Schwarz und Blau müssen jetzt
allen jungen Menschen in Oberösterreich erklären, warum die oö.
Jugendlichen die einzigen in Österreich sind, für die das Gesetz
kürzere maximale Ausgehzeiten vorsieht.“
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