- 20.04.2018, 12:26:40
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- OTS0120
Instrumentalisierung von Kindern: LandesjugendreferentInnen für stärkere Beobachtung von Moscheen
Einstimmiger Beschluss
Utl.: Einstimmiger Beschluss =
Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund der in den letzten Tagen und Monaten
aufgetauchten Berichte über die Instrumentalisierung von Kindern für
autoritäre, nationalistisch-islamistische bzw. auch Kriegs- und den
Märtyrertod verherrlichende Ideologien in Moscheen wurde heute von
den LandesjugendreferentInnen in Hall in Tirol einstimmig folgender
Beschluss gefasst:
So ersucht die LandesjugendreferentInnenkonferenz, „dass der
Verfassungsschutz diese Moscheevereine genauestens beobachtet und
seine Erkenntnisse mit den relevanten sicherheits- und
sozialpolitischen Stellen der Länder in einem strukturierten Rahmen
regelmäßig austauscht. Das gerade aufgebaute Bundesnetzwerk für
Extremismusprävention und Deradikalisierung sollte hierzu als eine
zentrale Drehscheibe gestärkt und ausgebaut werden.“
In der Begründung des Wiener Antrags heißt es weiter: „Sowohl die
Kinderrechtskonvention als auch das Bundeskinderjugendhilfegesetz
sehen den Schutz Minderjähriger vor jedweder Form von Gewalt vor. (…)
Ein Nachspielen von Krieg, Kriegsverherrlichung, Kinder in Uniformen
oder als Leichen - das ist unerträglich und kann in ganz Österreich
nicht akzeptiert werden. Kinder und Jugendliche sind in Österreich
entsprechend der geltenden Gesetze zu schützen.“
„Ich bin sehr froh, dass wir gerade im Lichte der jüngsten
Ereignisse auf Initiative Wiens diesen gemeinsamen Beschluss fassen
konnten“, betont Wiens Landesjugendrat Jürgen Czernohorszky. „Die
Einstimmigkeit zeigt, dass dieses Thema allen Ländern wichtig ist!“
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