• 20.04.2018, 10:57:57
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  • OTS0072

Haimbuchner und Podgorschek zu Ausgehzeiten im Jugendschutz: Oberösterreichs Modell als Vorbild für Österreich übernehmen

Einigung um der Einigung willen ist nicht unsere Vorstellung von verantwortungsvoller Politik

Utl.: Einigung um der Einigung willen ist nicht unsere Vorstellung
von verantwortungsvoller Politik =

Linz (OTS) - Eine politische Einigung dürfe nicht auf Kosten der
sachlichen Inhalte gehen. Genau das wäre aber bei der Verlängerung
von Ausgehzeiten für Kinder und Jugendliche im Rahmen eines an sich
begrüßenswerten einheitlichen Jugendschutzes für ganz Österreich der
Fall. Manche Verantwortliche würden Hausverstand und vielfach auch
ihre persönliche Meinung über Bord werfen, um einer Einigung den Weg
zu bahnen. Es gehe nicht um Kantönligeist oder Verhinderung, sondern
um einen vernünftigen Jugendschutz. „Verantwortungsbewusste Eltern
kämen nie auf die Idee, ihre 14 Jahre alte Tochter oder ihren Sohn
unbegleitet bis 01 Uhr nachts beispielsweise in die Linzer Altstadt
gehen zu lassen. Aber genau das soll beschlossen werden. Eine
derartige Einigung würde auf dem Rücken der Jugendlichen und ihrer
Sicherheit erzielt werden.“ so der Landesparteiobmann der FPÖ OÖ,
LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner.

Gerade angesichts der Vorfälle sexueller Belästigung und Gewalt der
letzten Monate, die gezeigt hätten, dass der unkontrollierte Zuzug
von jungen männlichen Migranten auch ein erhebliches
Sicherheitsrisiko für unsere Jugendlichen gebracht habe, sei eine
Verlängerung der Ausgehzeiten sicher das falsche Signal aus der
Politik für besorgte Eltern. Den Freibrief der Kinder- und
Jugendanwaltschaft, dass dadurch keine zusätzlichen
Jugendgefährdungen zu erwarten seien, will Podgorschek nicht
annehmen.

„Ich möchte nicht für den einen, „nicht zu erwartenden“ Fall, der
dann doch eintritt, verantwortlich sein. Schulpflichtige Kinder unter
14 Jahre bis 23 Uhr alleine unterwegs sein zu lassen, zeugt außerdem
von einer Unkenntnis der Lebensrealitäten von Kindern, die ja täglich
ihre Leistung in der Schule abrufen sollen und dementsprechend
ausgeruht sein müssen,“ so der für das Jugendschutzgesetz in
Oberösterreich verantwortliche Landesrat.

„Oberösterreich hat in vielen Bereichen vernünftige Lösungen
getroffen, so auch in der Frage des Jugendschutzes. Wir appellieren
dringend an die Landesjugendreferentenkonferenz das
oberösterreichische Modell als Vorbild zu übernehmen“, so Haimbuchner
und Podgorschek abschließend.

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