- 19.04.2018, 15:04:12
- /
- OTS0209
Japanischer Staudenknöterich: ernten & essen
DIE UMWELTBERATUNG hat köstliche Rezepte für Japanischen Staudenknöterich und verschiedene Wildpflanzen
Utl.: DIE UMWELTBERATUNG hat köstliche Rezepte für Japanischen
Staudenknöterich und verschiedene Wildpflanzen =
Wien (OTS) - Wegen seiner Blütenfülle und Schnellwüchsigkeit ist der
Japanische Staudenknöterich als Gartenpflanze und Bienenweide
beliebt. Leider wächst er den GärtnerInnen mit seinen vier Metern
aber schnell über den Kopf und wird zum Problem für Ökosysteme, wenn
er sich über die Gartengrenzen hinweg ausbreitet. Er sollte also
niemals gepflanzt werden! Wer aus bereits bestehenden Pflanzen einen
Nutzen ziehen will, greift am besten zu Messer und Gabel oder zum
Smoothiemixer. Rezepte dafür gibt es auf
www.umweltberatung.at/rezepte.
Japanischer Staudenknöterich sollte niemals angepflanzt werden,
denn: Einmal ausgepflanzt, sind dieser extrem wuchernden Pflanze
keine Grenzen mehr gesetzt. Wer sie bereits im Garten hat oder in der
Natur findet, kann die jungen Triebe zu Köstlichkeiten verarbeiten.
„Die jungen Sprosse schmecken mild und können wie Spargel verwendet
werden. Die älteren Teile ähneln Rhabarber, sind jedoch milder im
Geschmack“, sagt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin
von DIE UMWELTBERATUNG. Die Pflanze wächst in der Natur meist nahe
dem Wasser, keinesfalls sollten Ableger gemacht oder Pflanzenteile
kompostiert werden, da sich der Knöterich sonst noch stärker
verbreitet.
Giersch - der Feind im Beet
Der Giersch ist bei GärtnerInnen wenig beliebt, obwohl er eine
anspruchslose, bodendeckende Pflanze ist. Erntet man ihn im Frühling
regelmäßig, hat man einen wunderbaren Ersatz für Petersilie. Giersch
hat gezähnte, dreiteilige Blätter und sein Stiel ist im Querschnitt
dreieckig. Giersch wird oft Zipperleinkraut oder Gichtkraut
bezeichnet, und das zur Recht, denn seine blutreinigende Wirkung
lindert auch Rheuma und Gicht. Er ist reich an Kalium und wirkt
entwässernd. Mit einer Portion von 10 dag gekochtem Giersch ist der
tägliche Vitamin-C-Bedarf gedeckt.
Weitere Rezepte und Infos zu Wildpflanzen
Rezepte für pikant und süß zubereiteten Knöterich gibt es auf der
Rezepteseite von DIE UMWELTBERATUNG www.umweltberatung.at/rezepte -
in der Suchmaske einfach Knöterich als Stichwort eingeben. Auf dieser
Rezepteseite sind auch viele Rezepte mit Wildkräutern und Wildgemüse
zu finden.
Die Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ mit vielen Rezepten
und Tipps zum Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Wildpflanzen wie
zum Beispiel Giersch umfasst 56 Seiten im A5-Format und ein
Wildpflanzenposter. Sie ist um € 4,50 plus € 3,- Versandkosten bei
DIE UMWELTBERATUNG, Tel. 01 803 32 32 erhältlich.
Das Infoblatt „Vitamine aus Wildpflanzen und Keimlingen“ gibt
Tipps zum Selberziehen von Keimlingen und zum Sammeln und Verarbeiten
von Wildpflanzen. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.
DIE UMWELTBERATUNG Wien ist eine Einrichtung der Wiener
Volkshochschulen, basisfinanziert von der Wiener
Umweltschutzabteilung – MA 22.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK