• 19.04.2018, 13:47:22
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  • OTS0174

Lercher zu AUVA-Zerschlagung: „Schwarz-Blau will unsere Hilfsorganisationen schutzlos im Regen stehen lassen“

Zehntausende ÖsterreicherInnen leisten bei Feuerwehren, Rotem Kreuz und anderen Hilfsorganisationen Großartiges, doch Schwarz-Blau will ihnen Versicherungsschutz streichen

Utl.: Zehntausende ÖsterreicherInnen leisten bei Feuerwehren, Rotem
Kreuz und anderen Hilfsorganisationen Großartiges, doch
Schwarz-Blau will ihnen Versicherungsschutz streichen =

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher warnt davor,
dass die von der schwarz-blauen Regierung betriebene
AUVA-Zerschlagung auch ein Frontalangriff auf Österreichs
Hilfsorganisationen ist. „Tag für Tag leisten Hilfsorganisationen wie
die Freiwillige Feuerwehr, das Rote Kreuz oder die Berg- und
Wasserrettung Großartiges. Und jeden Tag stellen sich Menschen in
ganz Österreich bei den Hilfsorganisationen ehrenamtlich in den
Dienst der guten Sache und helfen solidarisch und selbstlos. Für
diese unverzichtbare Arbeit haben sich unsere Hilfsorganisationen und
ihre ehrenamtlichen HelferInnen höchste Anerkennung und Wertschätzung
verdient. Doch Schwarz-Blau macht genau das Gegenteil und gefährdet
die Arbeit von Freiwilligen Feuerwehren, Rotem Kreuz und anderen
wichtigen Einrichtungen Diese unsoziale Regierung streicht unseren
Hilfsorganisationen mit der AUVA-Zerschlagung den Versicherungsschutz
und lässt alle, die selbstlos helfen, schutzlos im Regen stehen“,
betont Lercher heute, Donnerstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.
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Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer unterstreicht weiters: „Als Mitglied
bei der Freiwilligen Feuerwehr weiß ich aus eigener Erfahrung, wie
wichtig ein umfassender Versicherungsschutz gerade bei gefährlichen
Einsätzen ist. Auf die AUVA ist in Sachen Versicherungsschutz zu 100
Prozent Verlass. Umso unverständlicher ist es daher, dass die
schwarz-blaue Regierung das bewährte System in ihrer Kürzungswut
zerschlagen will“.

Die von Schwarz-Blau betriebene AUVA-Zerstörung sei auch ein Anschlag
auf die Sicherheit in Österreich, sagt Lercher. „Wer so wie Kurz,
Strache und Katastrophenministerin Hartinger-Klein die AUVA zerstört,
gefährdet auch die Einsatzfähigkeit der Hilfsorganisationen, die für
Schutz, Sicherheit und Hilfe unerlässlich sind. Zu befürchten ist
außerdem, dass viele ehrenamtliche HelferInnen verständlicherweise
nicht mehr bereit sein werden, ihre Gesundheit und ihr Leben zu
riskieren, wenn ihnen Schwarz-Blau den Versicherungsschutz streicht.
Ohne die ehrenamtlich Tätigen sind die Hilfsorganisationen in ihrer
Existenz massiv bedroht. Ich frage mich, wer dann ihre wichtigen
Aufgaben für unser Land und die Bevölkerung übernehmen soll“, warnt
Lercher vor den dramatischen Folgen der schwarz-blauen Kürzungen im
Gesundheitssystem. (Schluss) mb/sc

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