• 17.04.2018, 09:09:05
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Agrana investiert 100 Millionen Euro in Werkszubau am Standort Pischelsdorf

LH Mikl-Leitner: Gute Partnerschaft von Bundesland Niederösterreich und Agrana

Utl.: LH Mikl-Leitner: Gute Partnerschaft von Bundesland
Niederösterreich und Agrana =

St. Pölten (OTS/NLK) - Am Standort der Bioraffinerie in Pischelsdorf
im Tullnerfeld wurde gestern in Anwesenheit von Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner, Präsident Erwin Hameseder,
Agrana-Vorstandsvorsitzenden Johann Marihart und Josef Plank,
Generalsekretär im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und
Tourismus, der Grundstein für eine zweite Weizenstärkeanlage gelegt.
Mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro verdoppelt
die Firma Agrana die Weizenstärkeproduktion, erweitert damit am
Standort Pischelsdorf die Gesamtverarbeitungskapazität von derzeit
rund 800.000 Tonnen auf über eine Million Tonnen Getreide jährlich
und schafft auch 45 neue Arbeitsplätze am Standort.

„Die heutige Grundsteinlegung ist ein historischer Tag für
Pischelsdorf und für das Bundesland Niederösterreich“, sagte die
Landeshauptfrau. Im Vorfeld des Baustartes habe es umfassende
Analysen und Expertisen und dann die ganz klare Entscheidung gegeben,
betonte sie. „Die Entscheidung ist getroffen worden für den Standort
Niederösterreich, was die gute Partnerschaft zwischen Agrana und
unserem Bundesland unterstreicht“, fuhr Mikl-Leitner fort. Diese
Standortentscheidung hebe auch die Verbundenheit mit der Belegschaft
hervor, hielt sie fest. „Professionalität, Zuverlässigkeit und
Vertrauen sind gegeben“, unterstrich sie. Mit solch erfolgreichen
Betriebserweiterungen werde die Zukunft von morgen gestaltet, so
Mikl-Leitner. „In diesem Betriebsareal wird zusammengearbeitet, hier
werden Synergien genutzt, das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt
gestellt und eine Veredelung von Rohstoffen ermöglicht“, hielt sie
fest.

Präsident Erwin Hameseder sagte: „Der heutige Tag ist das Resultat
von vielfältigen Analysen und Untersuchungen.“ Zeitgerecht die
richtigen strategischen Weichenstellungen vorzunehmen, das sei
Aufgabe eines erfolgreichen Managementteams, so Hameseder. „Agrana
ist der größte Veredler agrarischer Rohstoffe, hier sind wir
intensiver Partner der Landwirtschaft. Die wichtigsten Faktoren für
den Erfolg sind Forschung, Entwicklung mit Innovation und darauf
aufbauend auch nachhaltige Investitionen“, betonte er.

„Der Werksausbau sichert langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des
Standortes Pischelsdorf und trägt der steigenden Nachfrage
insbesondere der Papierindustrie durch den wachsenden Bedarf an
Verpackungen für den Online-Versandhandel Rechnung", betont
Agrana-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart. „Wir sind sehr stolz
auf unsere Bioraffinerie Pischelsdorf. Sie gilt als Musterbeispiel
für eine Komplettverwertung der eingesetzten Rohstoffe und trägt
wesentlich zur Verwirklichung des Grundgedankens einer geschlossenen
Kreislaufwirtschaft bei“, so Marihart.

Am Standort Pischelsdorf mit zukünftig rund 200 Mitarbeitern befindet
sich neben der Weizenstärkeanlage auch Österreichs einzige
Bioethanolanlage. Durch die enge Integration der beiden Anlagen wird
das eingesetzte Getreide zu 100 Prozent verwertet. Nach Gewinnung von
Weizenstärke und Weizengluten gehen die ungenutzt bleibenden
Rohstoffbestandteile in die Bioethanolerzeugung sowie in die
Herstellung des gentechnikfreien Eiweißfuttermittels „ActiProt“.

Agrana veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu hochwertigen
Lebensmitteln und einer Vielzahl von industriellen Produkten. Rund
8.900 Mitarbeiter erwirtschaften an weltweit 57 Produktionsstandorten
einen Konzernumsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Das Unternehmen
wurde 1988 gegründet und ist heute das führende Zuckerunternehmen in
Zentral- und Osteuropa, im Segment Stärke ein bedeutender Produzent
von kundenspezifischen Stärkeprodukten und Bioethanol in Europa.
Agrana ist außerdem Weltmarktführer bei Fruchtzubereitungen und
bedeutendster Produzent von Fruchtsaftkonzentraten in Europa.

Nähere Informationen unter www.agrana.com.

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