Kinderfreunde: Bundesvorsitzender Christian Oxonitsch einstimmig wiedergewählt

Bundeskonferenz der Kinderfreunde im Wiener Rathaus – ein Fest der Freundschaft

Wien (OTS) - Die 51. Bundeskonferenz der Österreichischen Kinderfreunde wurde am 13. April im Wiener Rathaus mit einem Abend der Freundschaft eingeläutet. Bundesvorsitzender Christian Oxonitsch begrüßte zahlreiche Ehrengäste – allen voran Stadtrat Jürgen Czernohorszky, der die Grußworte der Stadt Wien überbrachte. Bundespräsident a.D. Heinz Fischer grüßte die KonferenzteilnehmerInnen per Videobotschaft und gratulierte herzlich zum 110. Geburtstag der Kinderfreunde.

Unangefochtener Höhepunkt am Freitagabend war die Rede von Susanne Bock, die in den 1930er-Jahren bereits bei den Kinderfreunden und Roten Falken aktiv war. Susanne Bock berichtete von ihrem Widerstand gegen den Austrofaschismus, ihrer Emigration und rief dazu auf, die sozialistischen Ideale heute mehr denn je hochzuhalten. Für ihr politisches Engagement und ihr Wirken als (Jugend)buchautorin wurde Susanne Bock von Jürgen Czernohorszky mit dem goldenen Rathausmann ausgezeichnet. 

Am Samstag wurden richtungsweisende Anträge debattiert und beschlossen. Im Leitantrag zu Konferenz gingen die Kinderfreunde der Frage nach, was Kinder brauchen: Halt im familiären Umfeld, Bildung, durch die sie sich entfalten können und Erwachsene, die ihnen helfen solidarisch und handlungsfähige Menschen zu sein. Kurz: einander halten – sich entfalten – gemeinsam gestalten

Schließlich wurde ein neuer Bundesvorstand gewählt und der amtierende Bundesvorsitzende, Klubobmann der Wiener SPÖ, Christian Oxonitsch in geheimer Wahl mit beeindruckenden 100 Prozent in seinem Amt bestätigt. Christian Oxonitsch betonte in seiner Rede, wie wichtig aktive und kämpferische Kinderfreunde in Zeiten schwarz-blauer Angriffe auf Kinder und Familien sind. „ÖVP und FPÖ stehen für Ungerechtigkeit, sie stellen Ungleichheiten in den Mittelpunkt, sie stiften gesellschaftlichen Unfrieden, sie schränken unsere Freiheit ein und arbeiten gezielt an einer Entsolidarisierung der Gesellschaft. Sie sind das Gegenteil von all dem, was wir in unseren Herzen tragen – von unseren Werten. Für uns heißt das: Mit noch mehr Kraft, mit noch mehr Solidarität, mit noch mehr Herz für eine Gesellschaft in der jedes Kind alle Rechte hat“, so der wiedergewählte Bundesvorsitzende Oxonitsch.

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