GPA-djp-Hofer: Mission 700 - Lehrlinge verdienen mehr!“

GPA-djp-Bundesjugendforum - Susanne Hofer als Vorsitzende bestätigt

Wien (OTS/ÖGB) - Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind der türkis-blauen Bundesregierung egal, das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Vorhaben und betrifft vor allem junge Menschen. Wahlkampf- und Sonntagsreden, wie wichtig Investitionen in eine qualitative Ausbildung sind, werden widerlegt durch Kürzungen im Bildungsbudget. Neuester Schlag in das Gesicht vieler Jugendlicher ist das Aus für die Ausbildungsgarantie ab 2019“, kritisierte Susanne Hofer, Bundesvorsitzende der Jugend in der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) beim Bundesjugendforum, das gestern und heute in Pörtschach stattfand. Diese von der rot-schwarzen Bundesregierung ins Leben gerufene Ausbildungsgarantie habe im Vorjahr hochwertige neue Ausbildungsplätze und damit für rund 10.000 Jugendliche echte Perspektiven geschaffen, so Hofer: "Kurz und Strache gönnen sich miteinander lieber Sonderbudgets von insgesamt 22,9 Millionen Euro, der Verteidigungsminister bekommt 30 Millionen zusätzlich. Da bleibt offenbar nichts übrig für die Ausbildungsgarantie, die für heuer noch mit 37 Millionen Euro budgetiert ist und für die es nächstes Jahr kein Geld mehr gibt – nicht nur in Zeiten, in denen angesichts der Digitalisierung neue Kompetenzen vermittelt werden müssen, genau das falsche Signal.“ 

Die GPA-djp kämpft für die beste Lehrausbildung und für die Aufwertung der Lehre, es gelte, den Fachkräftemangel zu bekämpfen und die Ausbildungsqualität sicherzustellen. Eine zentrale Forderung in unserem heute beschlossenen Leitantrag ist unsere sogenannten Mission 700. Wir fordern eine kollektivvertragliche Lehrlingsentschädigung von mindestens 700 Euro - Lehrlinge verdienen mehr!“, berichtet Hofer, die beim Forum als Vorsitzende bestätigt wurde.

Keinesfalls lockerlassen werden wir außerdem in unserem Kampf für den Erhalt des Jugendvertrauensrats“, kündigte Hofer an. Die von der Bundesregierung geplante Abschaffung unter dem Deckmantel der "demokratischen Partizipation“ sei ein Hohn. Die GPA-djp bekennt sich zum Jugendvertrauensrat als zentrale Säule der innerbetrieblichen Interessenvertretung für junge Menschen im Betrieb. Wir fordern eine Stärkung dieser demokratisch gewählten Interessensvertretung und nicht deren Abschaffung!“

Sparen bei der Ausbildung, weniger Perspektiven für die Jugend, das ist kurzsichtig und kontraproduktiv – es bedeutet weniger Arbeitsplätze, weniger Einkommen, weniger Fachkräfte und damit vergebene Chancen für alle!“, so Barbara Teiber, Mitglied der GPA-djp-Bundesgeschäftsführung, die sich als Gast des Bundesjugendforums beeindruckt zeigte vom Arbeitsprogramm und vom Kampfgeist der Delegierten. Es tut gut, so engagierte JunggewerkschafterInnen zu haben, das ist angesichts der Vorhaben der Bundesregierung notwendig - wir brauchen jede Unterstützung im Kampf gegen die türkis-blaue Kürzungs- und Kaputtsparpolitk!“

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