Lange Nacht der Forschung 2018

Forschungsrat betont Bedeutung von Wissenschaftskommunikation

Wien (OTS) - Am kommenden Freitag öffnen bereits zum achten Mal Forschungsinstitutionen in ganz Österreich ihre Tore für das interessierte Publikum. Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung (LNF) haben die Besucherinnen und Besucher an insgesamt 2.600 Stationen bei freiem Eintritt die Möglichkeit, die Leistungen heimischer Institutionen – von der Grundlagenforschung bis zur Industrie – kennenzulernen.

Der Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, Dr. Hannes Androsch, zeigt sich beeindruckt: „Die Bedeutung, die eine Gesellschaft den Bereichen Wissenschaft und Forschung beimisst, zeigt ihre Zukunftsorientierung und definiert die Richtung, die sie einschlagen will. Hierzu braucht es neben  finanziellen Investitionen und bestens ausgebildeten Forscherinnen und Forschern auch das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung dieser Zukunftsbereiche. Der ‚Langen Nacht der Forschung‘ kommt im Rahmen dieser Bewusstseinsbildung herausragende Bedeutung zu. Nicht zuletzt deshalb ist das Engagement der Forschenden, ihre Leistungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, so beeindruckend. In Vorbereitung der österreichweit 2.600 Stationen mit Themen unterschiedlichster Art waren mehr als 10.000 Personen aktiv – und dies neben dem laufenden Forschungsbetrieb. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung begrüßt und unterstützt dieses Engagement.“

Markus Hengstschläger, stellvertretender Vorsitzender des Rates, betont, dass zuletzt allein entlang der Medizinischen Forschungsmeile das vielfältige Programm tausende Besuchende faszinierte. „Auch heuer wird im Campus der Medizinischen Universität Wien gezeigt, in welchen Bereichen klinische Forschung aktiv ist, die mit hochspezialisierten Teams einen hohen Anteil an der Gesamtforschungsleistung erbringt. Die Lange Nacht zeigt wie Forschende arbeiten und lässt Besucher in die Rolle der Wissenschaft schlüpfen.“ 

Die Lange Nacht der Forschung (LNF) ist der größte heimische Forschungs-Event und wurde 2005 auf Initiative u.a. des Rates für Forschung und Technologieentwicklung gestartet. Der Forschungsrat betont durch seine Unterstützung dieser Veranstaltung die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation bzw. des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

LNF18

Die bundesweiten Maßnahmen der diesjährigen LNF werden vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) finanziert. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) führt die rechtliche und finanzielle Abwicklung durch. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) bringt sich in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle der Langen Nacht der Forschung aktiv in die Koordination der Inhalte und der Kommunikation zwischen den Ressorts und den Bundesländern ein.

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Rat für Forschung und Technologieentwicklung
DI Dr. Ludovit Garzik
Geschäftsführer des Rates für Forschung und Technologieentwicklung
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