Saison 2018/2019 unter dem Motto Leben/Überleben

Festspielhaus St. Pölten verbucht Rekordsaison und setzt Erfolgskurs mit Tanz-, Musik- und Circus-Highlights von Havanna über Montréal und Tel Aviv bis nach Sydney fort.

Wien/St. Pölten (OTS) - Das Festspielhaus übertrifft in der laufenden Saison 2017/2018 alle bisherigen Rekorderlöse und verzeichnet gleichzeitig eine Steigerung der GesamtbesucherInnenzahl. Der Erfolgskurs des Mehrspartenhauses im Kulturbezirk St. Pölten wird in der Saison 2018/2019 mit hochkarätigen internationalen Gastspielen aus dem Bereich zeitgenössischer Tanz, mit symphonischen Konzerten des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich, großen Stimmen aus Jazz und Weltmusik sowie virtuos akrobatischen KünstlerInnen des Cirque Nouveau fortgesetzt.

Mit einer Weltpremiere, einer Europa-Premiere, zwei Premieren im deutschsprachigen Raum sowie sieben Österreich-Premieren bietet die Saison 2018/2019 einen Querschnitt durch das weltweite Schaffen zeitgenössischer Tanzcompagnien. Das Festspielhaus fungiert dabei als Koproduzent für vier Produktionen und unterstreicht seinen Stellenwert als wichtiger und gefragter Partner in einem europäischen Netzwerk koproduzierender Häuser und Festivals.

Leben/Überleben

Brigitte Fürle, Künstlerische Leiterin seit Herbst 2013, stellt die 22. Festspielhaus-Spielzeit unter das Motto "Leben/Überleben". Momentaufnahmen des menschlichen Daseins, intensive (Grenz-)Erfahrungen, der unergründliche Kosmos des Zwischenmenschlichen und große Emotionen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Programm. Eine Figur aus Kunst und Kultur verkörpert das Saisonmotto wie kaum eine andere und setzt das Spielzeitmotto auch mit Lust am Dasein und weiblicher Freiheit fort: Prosper Mérimées "Carmen" inspiriert José Montalvo und Carlos Acosta zu zwei gegensätzlichen Interpretationen des Stoffes. William Shakespeares wohl bekanntestes Werk liegt der bereits mit Kultstatus bedachten Choreografie "Roméo et Juliette" von Angelin Preljocaj zugrunde. Viel Aufmerksamkeit wurde Alain Platel und Fabrizio Cassol mit der Uraufführung ihrer neuen Kreation zuteil: "Requiem pour L." von les ballets C de la B stellt westliche Tabus über den Tod in Frage. Mit einem danse macabre kehrt der ehemalige Artist-in-Residence Hofesh Shechter nach St. Pölten zurück und präsentiert in "Grand Finale" seine dystopische Version einer Menschheit vor dem Abgrund. Der belgisch-marokkanische Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui arbeitete ebenfalls bereits als Artist-in-Residence am Festspielhaus und bringt mit seinem Ballet Vlaanderen und gemeinsam mit den Tonkünstlern "L‘Oiseau de Feu/Exhibition" auf die Bühne. "Kreatur" von Sasha Waltz ist ein explosives Aufeinandertreffen von unnahbaren Individuen. Rafael Bonachela gastiert als Künstlerischer Leiter und Choreograf mit seiner renommierten Sydney Dance Company und erkundet in der Europa-Premiere "ab [intra]" den Motor menschlicher Beziehungen. Die Urban-Dance-Formation Hungry Sharks stellt sich mit "#fomo" dem technischen Fortschritt und dem damit einhergehenden Realitätsverlust entgegen.

In zwölf symphonischen Konzerten spannt das Tonkünstler-Orchester einen weiten Bogen von der Wiener Klassik bis hin zu russischen und französischen Klangwelten und begrüßt dabei hochkarätige GastdirigentInnen wie Ivor Bolton und erstklassigen SolistInnen  wie Angela Hewitt. In der Saison 2018/2019 gastieren mit den beiden frankokanadischen Compagnien Cirque Alfonse und Cirque Éloize sowie der nordafrikanischen Groupe Acrobatique de Tanger drei renommierte Vertreter  des Cirque Nouveau. Musikkuratorin Constanze Eiselt bringt u. a. mit Lizz Wright, Fatoumata Diawara, Gregory Porter oder Klaus Doldinger internationale Top-Acts nach St. Pölten.

GAGA

Mit Gaga entwickelte der israelische Star-Choreograf Ohad Naharin eine innovative Bewegungssprache, die einen bewussten Umgang mit der Empfindung und ihrem Zugang zur Bewegung in den Mittelpunkt stellt. Artist in Residence Shahar Binyamini wird in regelmäßigen Abständen Gaga/people Klassen für Tanzbegeisterte abhalten und Naharins Bewegungssprache vom Kulturbezirk bis in die Stadt St. Pölten hineintragen. Gleichermaßen sind sowohl Amateure jeden Alters, als auch junge professionelle Tanzschaffende ab Herbst 2018 dazu eingeladen, gemeinsam mit Binyamini die Weltpremiere eines Gaga-Abends zu erarbeiten.

Die detaillierte Medieninformation zur Saison 2018/2019 sowie hochaufgelöste Fotos für Ihre Berichterstattung stehen unter http://www.festspielhaus.at/de/presse zum Download bereit.

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Festspielhaus St. Pölten
Mag. Andreas Prieling, Presse
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