- 05.04.2018, 11:42:32
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Wölbitsch: Wien Museum darf nicht das nächste Krankenhaus Nord werden
Ludwig muss Bauherren-Verantwortung in Wien übernehmen – Großprojekt soll zur Chefsache werden – Verdeckte Finanzierungskosten offenlegen
Utl.: Ludwig muss Bauherren-Verantwortung in Wien übernehmen –
Großprojekt soll zur Chefsache werden – Verdeckte
Finanzierungskosten offenlegen =
Wien (OTS) - „Nun steht das nächste Großbauprojekt in Wien ante
portas. Deshalb muss gleich zu Beginn festgehalten werden: Das
Wien-Museum darf nicht das nächste Krankenhaus Nord werden“, fordert
heute Stadtrat Markus Wölbitsch angesichts der Finanzierungszusage
der Stadt. „Knapp ein Jahrzehnt hat es gedauert, dass sich die SPÖ
nach der Ankündigung des Projekts zu einer Finanzierung durchringen
konnte. Als kulturelles Leuchtturmprojekt angekündigt, blieb dieses
an sich wichtige, gute und bedeutende Vorhaben bis heute ein Phantom
ohne finanzielle Grundlage. Knapp zehn Jahre wurde geplant,
Steuergeld investiert und Planungskosten erhöht – das Krankenhaus
Nord lässt grüßen!“
Angesichts eines immer noch fehlenden einheitlichen, professionellen
Projekt- und Baumanagements in dieser Stadt muss
Bürgermeisterkandidat Michael Ludwig als oberster Bauherr der Stadt
fungieren und dieses Großprojekt ab sofort zur Chefsache erklären.
„Ludwig darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen oder diese auf
seine Stadträtinnen und Stadträte abschieben. Stadträtin Sandra
Frauenberger ist schließlich nicht die erste und vermutlich nicht die
letzte Stadträtin, die wegen eines misslungenen Bauprojekts in der
Stadt den Hut nehmen muss“, so Wölbitsch. „Das Baumanagement muss
professionalisiert und zentralisiert werden, damit öffentliche Gelder
endlich nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und
Zweckmäßigkeit effizient eingesetzt werden.“
„Ludwig muss penibel dafür Sorge tragen, dass die Kosten im Rahmen
bleiben. Bis dato flossen bereits 4,8 Mio. Euro an Steuergeld in das
zentrale kulturpolitische Projekt der Stadtregierung, während sich
die Kostenschätzungen laufend in die Höhe geschraubt haben“, so
Wölbitsch. „Wir wollen wissen, wie hoch etwaige verdeckte
Finanzierungskosten sein werden. Die Wienerinnen und Wiener sollen
nicht erst wieder am Schluss erfahren, wie viel Steuergeld zu den
angeblichen Gesamtkosten noch dazu gerechnet werden müssen.“
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