„WELTjournal“ am 4. April: „Ungarn – Orbáns demokratische Diktatur“ um 22.30 Uhr in ORF 2

Danach im „WELTjournal +: Terroristen von nebenan – Rechtsextreme Gewalt in Deutschland“

Wien (OTS) - In Ungarn steht der rechtspopulistische Regierungschef Viktor Orbán am 8. April vor einem neuerlichen Wahlsieg, seinem dritten in Folge. Im „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann – zeigt ORF-Osteuropa-Korrespondent Ernst Gelegs am Mittwoch, dem 4. April 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2, wie sehr Orbán sein Land verändert hat, wie Orbáns Klientel profitiert und wie sehr Ungarn bereits zu einer Art demokratischer Diktatur geworden ist.
Im „WELTjournal +“ folgt um 23.00 Uhr die Dokumentation „Terroristen von nebenan – Rechtsextreme Gewalt in Deutschland“.

WELTjournal: „Ungarn – Orbáns demokratische Diktatur“

In den vergangenen acht Jahren hat Viktor Orbán mit einer Zweidrittelmehrheit das Land systematisch in einen illiberalen Staat umgewandelt. Er und seine Regierung kontrollieren die Justiz und die Medien, Kritiker werden mundtot gemacht. An allen Schalthebeln der Macht sitzen Orbán treu ergebene Personen, die darauf achten, dass der Regierungschef politisch schalten und walten kann, wie er will. Jetzt strebt Orbán eine neuerliche Zweidrittelmehrheit an. Dabei setzt er auf ein einziges Thema: seinen Kampf gegen Migration.

WELTjournal +: „Terroristen von nebenan – Rechtsextreme Gewalt in Deutschland“

Im Schatten des NSU-Prozesses um die Ermordung von neun Migranten und einem Polizisten durch die rechtsextreme Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ ist in Deutschland der sogenannte Freital-Prozess zu Ende gegangen: mit bis zu zehn Jahren Haft für eine Gruppe Rechtsextremer, die in Freital bei Dresden Sprengstoffanschläge gegen Flüchtlinge verübt haben, und auch gegen Menschen, die Asylwerbern helfen. Das „WELTjournal +“ zeigt eine Reportage der BBC über einen der beiden Haupttäter, den 26-jährigen Patrick Festing, und untersucht, wie die Bevölkerung von Freital zu den Terroristen von nebenan steht. Dabei begegnen die Reporter neben Unverständnis und Ablehnung auch der Behauptung, die Neonazis seien selbst Opfer des Staates.

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