• 23.03.2018, 12:29:53
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  • OTS0115

Erwin Steinhauer und Romy-Preisträgerin Iris Berben in sechster „Polt“-Verfilmung

ORF/ARTE-Krimi „Alt, aber Polt“ am 31. März in ORF 2

Utl.: ORF/ARTE-Krimi „Alt, aber Polt“ am 31. März in ORF 2 =

Wien (OTS) - Für herausragende darstellerische Leistungen in Film und
Fernsehen wird sie mit der Platin-Romy 2018 geehrt. Als
Schauspielerin steht sie auch im Mittelpunkt einer der neuesten
ORF-Produktionen – allerdings als eine, deren größte Erfolge bereits
eine Weile zurückliegen. Denn am Samstag, dem 31. März 2018, schlüpft
Iris Berben um 20.15 Uhr in ORF 2 in die Rolle einer ehemaligen
Schauspielerin, die glaubt, ausgerechnet im vermeintlich idyllischen
Weinviertel noch einmal glänzen zu können. Oder hat die schrullige
Diva vielleicht sogar etwas mit dem Todesfall zu tun, den Erwin
Steinhauer in der sechsten Komarek-Romanverfilmung „Alt, aber Polt“
ins Visier nimmt? Unter Anwesenheit von u. a. ORF-Programmdirektorin
Mag. Kathrin Zechner und ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, Erwin
Steinhauer, Iris Berben und weiteren Darstellerinnen und Darstellern
sowie Regisseur und Drehbuchautor Julian Pölsler, Autor Alfred
Komarek und den Produzenten Dieter und Jakob Pochlatko wurde der
neueste, von ORF und ARTE koproduzierte Krimi der preisgekrönten
Erfolgsreihe gestern, am Donnerstag, dem 22. März 2018, im Village
Cinema Wien Mitte präsentiert.

Fortsetzung für einen preisgekrönten und topbesetzten Publikumshit

Mit bis zu 1.104.000 Zuseherinnen und Zusehern und einem Marktanteil
von bis zu 37 Prozent zählt „Polt“ mit den bisher ausgestrahlten fünf
Filmen wohl zu den erfolgreichsten ORF-Ermittlern der vergangenen
Jahre. Neben dem mehrfach preisgekrönten Duo Erwin Steinhauer und
Iris Berben (voraussichtlich 2018 im ORF auch als „Die
Protokollantin“ und schon am Samstag, dem 24. März, um 20.15 Uhr in
ORF eins in „Traumfrauen“ zu sehen) sind in weiteren Rollen des im
Weinviertler Pulkautal gedrehten ORF/ARTE-Spielfilms „Alt, aber Polt“
u. a. erneut der 2017 verstorbene Hans-Michael Rehberg und Michou
Friesz sowie Florian Teichtmeister, Rainer Wöss, Sandra Cervik,
Herbert Föttinger und Michael Mendl zu sehen. Für Regie und Drehbuch
zeichnet wieder der mehrfach preisgekrönte Julian Pölsler
verantwortlich, der auch für „Polt“ schon zweimal mit der goldenen
Romy prämiert worden ist. „Alt, aber Polt“ ist eine Produktion der
epo-film in Koproduktion mit ORF und ARTE, gefördert vom Fernsehfonds
Austria und dem Land Niederösterreich.

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Filmische Edelsteine“

„Wenn Simon Polt zurückkehrt aus dem Ruhestand ins ORF-Fernsehen,
dann geht mit ‚Alt, aber Polt‘ eine Reise mit dem eigenwilligen,
schroffen Publikumsliebling zu Ende, die vor 17 Jahren begonnen hat
und die beweist, wie wichtig Eigenständiges und Unverwechselbares im
Meer der Verwechselbarkeit und mutlosen Kopien ist. Wir sind auch
stolz darauf, dass die große Iris Berben eine schillernde, weil
vielschichtige Figur an der Seite des Ex-Polizisten in seinem letzten
Fall gibt, die das ,Polt‘-Team rund um Regisseur Julian Pölsler
komplettiert. Danke an den kantigen Polt Erwin Steinhauer, den
feinsinnigen Autor Alfred Komarek und an das Urteam von Wolfgang
Lorenz und Heinrich Mis. Danke allen Könnerinnen und Könnern für
diese filmischen Edelsteine, die regionale Verankerung mit
Ewigkeitswert geschaffen haben!“

Erwin Steinhauer: „Die Fälle lösen sich fast von selbst“

Seit knapp zwei Jahrzehnten eine der erfolgreichsten heimischen
Krimifiguren – nun kehrt Publikumsliebling Erwin Steinhauer als
ebendiese auf die Fernsehbildschirme zurück und ist dieses Mal zwar
„Alt, aber Polt“. In der neuesten, sechsten Verfilmung des
gleichnamigen Romans aus Alfred Komareks vielfach ausgezeichneter
Krimireihe genießt der ehemalige Gendarmerieinspektor seinen
Ruhestand in vollen Zügen, bis es in seiner Weinviertler
Kellergassen-Welt erneut zu einem Todesfall kommt. Ob Polt nach all
den Jahren schon mehr Psychotherapeut als Ex-Ermittler ist? „Das war
er auf eine gewisse Art und Weise wahrscheinlich immer schon, weil er
die Menschen dazu verleitet hat, Dinge zu sagen, die sie eigentlich
gar nicht sagen wollten. Und so ist es auch in diesem Film. Polt
lässt die Menschen reden, und so lösen sich die Fälle fast von
selbst, ohne dass er viel Aufklärungsarbeit zu leisten hatte. Ein
Psychotherapeut kommt auch nicht ohne Zuhören aus.“

Iris Berben: „Eine Reise in eine ganz andere Welt“

Sie zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schauspielerinnen
der deutschsprachigen Film- und Fernsehbranche. Mehrfach prämiert,
war sie für ihre Hauptrolle im ORF/ZDF-Historiendreiteiler „Krupp –
Eine deutsche Familie“ sogar bei den Emmys (2010) als „Beste
Schauspielerin“ nominiert. Dreimal schon konnte sie als „Beliebteste
Schauspielerin“ eine Romy-Statuette entgegennehmen (2004, 2005 und
2007). Und nun darf sich Iris Berben auch über eine Platin-Romy
freuen – den Ehrenpreis für herausragende Leistungen im Film- und
Fernsehbiz, der im Rahmen der glamourösen Gala am Samstag, dem 7.
April, in der Wiener Hofburg verliehen wird (live in ORF 2). In „Alt,
aber Polt“ spielt sie die ehemalige Schauspielerin Mira Martell, die
ausgerechnet im Weinviertel noch einmal ein großer Star sein möchte.
Oder hat die schrullige Diva vielleicht etwas zu verbergen, das mit
dem Todesfall zu tun hat?

Iris Berben über die Arbeit an diesem Film: „Für mich war es eine
große Freude, eine solche Rolle angeboten zu bekommen, ein
Glücksmoment, in diesem Team aufgenommen zu werden und an dieser
Reihe beteiligt zu sein. Und ein Drehbuch wie dieses, das so perfekt
geschrieben ist, dass man nicht einen einzigen Punkt ändern möchte,
ist ein Geschenk.“ Und Berben weiter über die Dreharbeiten: „Die
Arbeit an diesem Film hat mir nicht nur ein Stück Österreich gezeigt,
das ich bis dahin nicht kannte, sondern das mich auch sehr
beeindruckt und tief im Herzen berührt hat. Für mich war es eine
Reise in eine ganz andere Welt, das Weinviertel hat seine ganz eigene
Kraft. Eine knappe Stunde vom modernen, quirligen Wien entfernt
findet man sich ganz unerwartet in einem Stück Land wieder, das aus
der Welt gefallen zu sein scheint. Dazu kommt, dass wir den Film im
November und Dezember gedreht haben, als es kalt und nass war. Das
und alles, was wir auch über die Menschen dort erfahren haben, hilft
sehr dabei, auch die richtige Stimmung für die Geschichte und die
eigene Rolle zu finden.“

Julian Pölsler: „Ein Schlüssel zum Verständnis eines Lebensraums“

Julian Pölsler, der erneut für Drehbuch und Regie verantwortlich
zeichnet, über den neuesten Film: „Polt löst im sechsten Teil das
Rätsel um einen Fall, der zwischen Mord und Selbstmord schwankt, und
es ist bis zum Schluss nicht klar, was es nun wirklich war. Das finde
ich so interessant, denn bei der ,Polt‘-Reihe geht es ja nie um den
Krimiplot, dieser dient vielmehr der Darstellung von Land und Leuten.
Es geht mir bei den ,Polt‘-Filmen, so wie Alfred Komarek bei seinen
,Polt‘-Romanen, immer darum, den Mord und seine Aufklärung als
Schlüssel zum Verständnis eines Lebensraums zu sehen, mit all den
Verwerfungen und Brüchen in einer vordem so geordneten Gesellschaft.“

Alfred Komarek: „Polt ist ein lebendes Fossil“

Seine Werkliste umfasst etwa 80 Bücher, Simon Polt ist wohl eine der
wichtigsten Romanfiguren. „Alt, aber Polt“ ist die nunmehr sechste
Romanverfilmung. Inwiefern hat sich Simon Polt über die Jahre
verändert, was ist über all die Jahre aber vielleicht auch
gleichgeblieben? „In zwei Jahrzehnten hat sich Polt nicht grundlegend
verändert, auch wenn sich die Grundzüge seines Wesens eingetieft
haben. Er ist durchaus ein lebendes Fossil, auch schon in seiner
Jugend vom Aussterben bedroht. Unprofessioneller Eigensinn, basierend
auf lokaler und menschlicher Kompetenz, war in einem überschaubaren,
bäuerlich geprägten Umfeld viele Jahre lang für respektable
Ergebnisse gut. Mit den tiefgreifenden Wandlungen im Grenzland
verliert Polts Instrumentarium allmählich seine Wirksamkeit.
Erstaunlicherweise dringt Polt, aufrichtig und beharrlich, wie er
ist, aber doch noch immer zu den wahren Ursachen von Konflikten
durch.“

Mehr zum Inhalt ist online unter http://presse.ORF.at abrufbar.

Romy 2018 – Voten für die ORF-Stars: Noch heute kann unter
http://www.romy.at abgestimmt werden, wer den beliebten
Publikumspreis erhält. Insgesamt sind in den sechs Hauptkategorien 21
ORF-Stars bzw. Schauspielstars im ORF nominiert.

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