- 22.03.2018, 17:39:16
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Wr. Gemeinderat – Ernst Woller (SPÖ): Wien braucht „Kulturtanker“ wie die VBW
Subventionen für die Sanierung des Raimund-Theaters beschlossen – Kultur ist eine der großen Stärken Wiens
Im heutigen Wiener Gemeinderat wurde den Vereinigten Bühnen Wien eine Subvention zugesprochen, um die Renovierung des Raimund-Theaters sicherzustellen. SP-Kultursprecher Ernst Woller dazu: „Dass ein Theater nach fast vierzig Jahren saniert werden muss, steht außer Frage. Es gibt unter dem Gebäude einen Grundwasserstrom. Durch die Sanierung wird das ganze Gebäude davon abgeschirmt und trockengelegt. Bei der Gelegenheit wird auch der Komfort für das Publikum gesteigert. Um zwölf Millionen Euro bekommen wir also ein fast neues Theater.“
Zu diesem Zweck wirde ein Gesellschafterdarlehen aufgenommen – die günstigste Form der Finanzierung, wie Woller ausführt: „Wir haben uns alle Varianten angeschaut. Die jetzige kostet uns maximal drei Millionen Euro pro Jahr. Das entspricht den Raten für das Ronacher, die demnächst wegfallen werden. Wir sanieren also stetig alle wichtigen Kultureinrichtungen der Stadt.“
Die Sanierung von Volkstheater und Secession sowie der Neubau des Wien Museums laufen problemlos, versichert Woller. Zudem seien die Aussichten sehr gut. „Das Zukunftskonzept der VBW ist der jetzige Erfolg. Es gibt zwei Eigenproduktionen, die hervorragend besucht sind – besser geht es nicht. Wir setzen gerade ein gutes Konzept für die VBW um.“
Eine Stadt wie Wien brauche „Kulturtanker“ dieser Größe, weil kleinere Institutionen größere Produktionen nicht stemmen könnten. Gerade in Zeiten der Renovierung seien Subventionen angebracht, so Woller: „In den 13 Monaten, in denen gebaut wird, fehlen die Einnahmen. Das ist ein gigantischer Betrag. Gleichzeitig muss das Theater die nächste Produktion vorbereiten, wenn im Herbst 2020 wieder geöffnet werden soll. Auch die MitarbeiterInnen weiter zu beschäftigen ist richtig – darum können wir die Subventionen nicht kürzen.“ Positiv sei auch, dass der Wiener SP-Vorsitzende Michael Ludwig viele Jahre Mitglied des Kulturausschusses war und daher mit der Wiener Kultur sehr gut vertraut ist.
„Wien muss in seine Stärken investieren. Und eine der größten Stärken unserer Stadt ist die Kultur, daher werden wir das in Zukunft auch machen“, schließt Woller.
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