- 22.03.2018, 10:42:29
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- OTS0073
Wiener Gemeinderat gegen Streichung von 350 Unterstützungspersonen für Schulen
Dienstposten werden vom Bund nicht ins „Regelschulwesen“ übernommen
Utl.: Dienstposten werden vom Bund nicht ins „Regelschulwesen“
übernommen =
Wien (OTS) - Nach der Streichung des sogenannten „Integrationstopfs“
des Bildungsministeriums stehen Wiens Schulen ab 2019 vor der
Tatsache, dass rund 350 Unterstützungspersonen nicht mehr im Einsatz
sein werden. „Konkret stehen ab 2019 insgesamt 150 Personen aus der
Sprachförderung, 43 SchulsozialarbeiterInnen, 125 PädagogInnen für
begleitende integrative Maßnahmen sowie MitarbeiterInnen von sechs
mobilen interkulturellen Teams auf der Straße“, so Bildungsstadtrat
Jürgen Czernohorszky. „Entgegen anderer Behauptungen werden diese
Dienstposten auch nicht ins ‚Regelschulwesen‘ übernommen, sie
scheinen einfach nirgendwo mehr auf.“ Gerade für Wien sei dies
katastrophal, weil dieses Unterstützungspersonal an Schulen mit
besonders großen Herausforderungen im Einsatz ist.
Im Wiener Gemeinderat wird deshalb heute eine Resolution an den
Bund eingebracht, in der die Bundesregierung dringend ersucht wird,
„die notwendigen Ressourcen zur Unterstützung der SchulleiterInnen
und LehrerInnen an jenen Schulstandorten, wo die Herausforderungen
aufgrund der SchülerInnenpopulation größer sind, aufrechtzuerhalten
und auszubauen.“ Und weiters heißt es: „Der Wiener Gemeinderat
ersucht die Bundesregierung dringend gemeinsam mit allen Städten an
einem neuen Modell der zusätzlichen Ressourcen für Schulen mit
besonderen Herausforderungen zu arbeiten. Das AK-Modell mit dem
Chancenindex für eine gerechte Schulfinanzierung stellt dafür eine
geeignete Grundlage dar.“
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