• 20.03.2018, 13:45:22
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  • OTS0131

Rekordjahr in der Forschung für die FH Vorarlberg

LH Wallner: Angewandte Forschung stärkt Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit

Utl.: LH Wallner: Angewandte Forschung stärkt Innovationskraft und
Wettbewerbsfähigkeit =

Bregenz (OTS) - (VLK) – Top-Ausbildung und Qualifikation gehen an der
FH Vorarlberg Hand in Hand mit innovativer Forschung und Entwicklung
auf höchstem Niveau. 2017 war in dieser Hinsicht ein absolutes
Rekordjahr, mit einem Forschungsvolumen von 4,9 Millionen – 60
Prozent davon über Drittmittel finanziert – hat die FH Vorarlberg
ihre Ziele sogar übertroffen. Dieses erfreuliche Fazit zogen
Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrätin Barbara Schöbi-Fink
gemeinsam mit FH-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl und
Stiftungsprofessor Markus Preißinger im Pressefoyer am Dienstag, 20.
März.
Im Jahr 2017 wurde an der FH Vorarlberg an 65 Forschungs- und
Entwicklungsprojekten sowie zahlreichen Praxisprojekten gearbeitet,
zusammen mit insgesamt 146 Kooperationspartnern. Für LH Wallner dabei
von besonderer Bedeutung: An fast zwei Drittel der Projekte waren
bzw. sind Wirtschaftsunternehmen, NGOs oder öffentliche Institutionen
aus der Region beteiligt. "Wir brauchen anwendungsorientierte
Forschung, das ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der heimischen
Unternehmen und des Standortes. Nur mit Forschung auf Top-Niveau
lassen sich Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit auf Dauer
erfolgreich absichern. Das ist eine zentrale Voraussetzung, um
Arbeitsplätze und damit Wertschöpfung und Wohlstand im Land zu
behalten", so Wallner.

Mit ihren ambitionierten Forschungsaktivitäten untermauere die FH
Vorarlberg zugleich auch ihre Rolle als Fachkräfteschmiede, sagte
Landesrätin Schöbi-Fink. Die Forschung biete den Studierenden ein
attraktives Umfeld und dies sei auch ein Indikator für gute Lehre an
der Fachhochschule. "Zum einen, weil die Forscherinnen und Forscher
in den Studiengängen lehren, zum anderen weil Studierende in
Forschungsprojekten mitarbeiten. Oft befassen sich Studierende in
ihren Masterarbeiten mit den Forschungsthemen eines Unternehmens",
erläuterte Schöbi-Fink. Die Forschung leiste damit einen wichtigen
Beitrag für die Weiterentwicklung und Aktualität der
Studienprogramme.

FH im Wettbewerb um Drittmittel

Der hohe Drittmittel-Anteil zeigt für Geschäftsführer Fitz-Rankl,
dass die FH Vorarlberg zu den forschungsstärksten Fachhochschulen
zählt. Es geht dabei um nationale Fördergelder, EU-Mittel sowie
Umsatzerlöse aus F&E-Aufträgen von Unternehmen und sonstigen
Erträgen. Diese Mittel müssen im Wettbewerb mit anderen
Forschungsinstitutionen eingeworben werden, um für F&E-Vorhaben in
möglichst hohem Maße eine externe Finanzierung zu generieren.

Angewandte Forschung wird in fünf Forschungszentren und zwei Josef
Ressel Zentren betrieben. Dadurch verfügt die FH Vorarlberg über
breite Kompetenzen in den Bereichen Mikrotechnik, nutzerzentrierte
Technologien, Prozess- & Produkt-Engineering, Energie sowie Sozial-
und Wirtschaftswissenschaften. Die FH Vorarlberg ist auch ein
wichtiger Partner des Landes auf dem Weg in Richtung
Energieautonomie. Energieeffizienz-Stiftungsprofessor Markus
Preißinger sprach dabei von einem Dreiklang aus Forschung,
Entwicklung und Bildung: "Forschung bezieht sich dabei auf
Technologien, die derzeit noch nicht marktreif sind, aber benötigt
werden. Wesentlich ist auch das Bildungsangebot der FH Vorarlberg mit
Studiengängen, die für die Energieautonomie relevant sind."

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