FP-Krauss: Soros-Universität in Wien völlig entbehrlich

SPÖ, Grüne und NEOS jubeln über teure Milliardärs-Privatuniversität in Wien

Wien (OTS) - Kein Verständnis für den Jubel von SPÖ, Grünen und Neos über die Ansiedlung einer teuren Privat-Universität des umstrittenen Milliardärs Georg Soros beim Otto-Wagner-Spital in Wien zeigt der Bildungssprecher der FPÖ-Wien, Stadtrat Maximilian Krauss. „Einerseits will die linke Stadtregierung mit Argumenten wie ‚freier Zugang zu Bildung‘ und ‚Chancengleichheit‘ Gymnasien abschaffen und das nachweislich gescheiterte Modell der gemeinsamen Mittelschule um jeden Preis durchboxen, gleichzeitig begrüßt sie eine teure Privatuniversität mitten in Wien. Wie geht sich das aus?“ fragt Krauss.  

Krauss gibt zu bedenken, dass Georg Soros eine höchst umstrittene Persönlichkeit darstelle und diejenigen, die jetzt sein Investment in Form dieser Universität beklatschen, sonst bei jeder Gelegenheit gegen Spekulanten wie Soros wettern würden. „Hier offenbart sich sowohl bei Linken wie auch bei Neoliberalen eine pharisäerhafte Grundeinstellung zum Geld. Kommt dies in Reichweite, ändern sich plötzlich alle Prinzipien“, stellt Krauss fest. 

Krauss ruft in Erinnerung, dass sich die FPÖ im Wiener Gemeinderat im April des Vorjahres dezidiert gegen die Ansiedelung der Privat-Uni in Wien ausgesprochen hat. Diese Ablehnung wird vor allem wegen der Tatsache erneuert, dass es der Soros-Stiftung nicht um objektive Arbeit im wissenschaftlichen Sinne geht, sondern hauptsächlich einem Ziel verschrieben ist: Politisch Stimmung gegen jene Kräfte und Bewegungen Europas zu machen, die der grenzenlosen Zuwanderung und einer „Politik der offenen Grenzen“ skeptisch gegenüberstehen. Er fordert von der Stadtregierung, sich lieber für ein höheres Bildungsniveau an den Wiener Schulen einzusetzen, wovon alle profitieren würden, anstatt zuzusehen, wie das Niveau an Wiens Schulen zusehends absinkt und sich stattdessen ausschließlich für Elite-Ausbildungsstätten stark zu machen.  

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