• 12.03.2018, 10:05:47
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  • OTS0049

Sozialdemokratische FreiheitskämpferInnen trauern um Johannes Schwantner

Bundesvorsitzender der FreiheitskämpferInnen am 11. März 2018 im Alter von 70 Jahren überraschend verstorben

Utl.: Bundesvorsitzender der FreiheitskämpferInnen am 11. März 2018
im Alter von 70 Jahren überraschend verstorben =

Wien (OTS/SK) - Gestern, Sonntag, ist Professor Johannes Schwantner,
Vorsitzender des Bundes Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen,
Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen, verstorben. Die
Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen sind über den Tod ihres
Vorsitzenden und langjährigen Weggefährten tief bestürzt. „Mit Hannes
Schwantner verliert unser Bund nicht nur seinen wichtigsten
Funktionär, wir verlieren einen guten Menschen und lieben Freund. Er
suchte das Gespräch und war ein Brückenbauer und dabei ein
konsequenter Antifaschist. Wir sind mit unseren Gedanken bei seinen
Angehörigen und wünschen ihnen viel Kraft für diese schwierige Zeit“,
ist Gerald Netzl, stellvertretender Bundesvorsitzender und Wiener
Landesvorsitzender der FreiheitskämpferInnen, tief betroffen. ****

Johannes Schwantner wurde am 7. Februar 1948 geboren. Im November
2013 folgte Schwantner auf Ernst Nedwed als Bundesvorsitzender der
FreiheitskämpferInnen. Von 2009 bis 2014 war Schwantner auch Wiener
Landesvorsitzender der FreiheitskämpferInnen. Von 2014 an fungierte
er auch als Vizepräsident des Dokumentationsarchivs des
Österreichischen Widerstandes (DÖW). Beruflich schlug Schwantner nach
einer Lehre die Laufbahn eines Berufsschullehrers ein und wurde
schließlich auch Berufsschuldirektor. Von 1988 bis 1993 engagierte
sich Schwantner als Personalvertreter der BerufsschullehrerInnen. Von
1990 bis 2001 gehörte er der Bezirksvertretung für den 19. Bezirk an.
1993 wurde Schwantner Vorsitzender des Vereins „Niemals vergessen“.

Schwantner war auch Initiator und Betreuer der „Internationalen
Sommerakademie in deutscher Sprache an der Gedenkstätte Auschwitz –
Birkenaus“ seit dem Sommer 2013. Seit 1991 organisierte er jährlich
eine Bildungsfahrt mit 30 bis 40 Jugendlichen an die Gedenkstätten
der Shoa in Polen. (Schluss) mo/mr

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