• 08.03.2018, 10:13:08
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Leopold Figl-Stipendien für 200 Schüler und Studenten

Übergabe durch LH Mikl-Leitner, Hans Penz und Josef Pröll

Utl.: Übergabe durch LH Mikl-Leitner, Hans Penz und Josef Pröll =

St. Pölten (OTS/NLK) - 200 Schüler und Studenten aus der Land- und
Forstwirtschaft erhielten heuer wieder Stipendien aus der „Leopold
Figl-Stiftung“ und aus dem „Unterstützungsverein für Studierende aus
der Land- und Forstwirtschaft“. Insgesamt sind es inklusive vier
Forschungsstipendien und zehn Auslandstipendien 47.910 Euro, die an
begabte und finanziell bedürftige Niederösterreicherinnen und
Niederösterreicher vergeben werden. Die Vergabe erfolgte gestern,
Mittwoch, im NÖ Landhaus in St. Pölten durch Landeshauptfrau Johanna
Mikl-Leitner, den Obmann des Unterstützungsvereins, Landtagspräsident
Hans Penz, und den Präsidenten des Kuratoriums der Leopold
Figl-Stiftung Josef Pröll.

Landeshauptfrau Mikl-Leitner betonte in ihrer Festrede: „Leopold Figl
war ein ganz großer Politiker, der Unglaubliches für unser Land
geleistet hat.“ Sie hob seinen Patriotismus, sein
Verhandlungsgeschick und seinen Vorbildcharakter hervor. Figl habe
„viele Spuren in Österreich und Niederösterreich hinterlassen“, einen
wichtigen Platz habe er im Haus der Geschichte im Museum
Niederösterreich, das über Persönlichkeiten der Geschichte erzähle.
Friede, Freiheit und Demokratie seien keine Selbstverständlichkeit,
Leopold Figl habe sich dafür eingesetzt. Er habe „in Generationen
gedacht und Weitblick gezeigt“. Mit den Stipendien wolle man an das
Leben und Wirken Figls erinnern, betonte die Landeshauptfrau, dass
Leopold Figl eine Persönlichkeit sei, „dessen Wirken weit in die
Zukunft hineinreicht“.

Die heutige Generation habe völlig andere Herausforderungen zu
bewältigen als dies vor 70, 50, 30 oder 20 Jahren der Fall gewesen
sei, heute habe man die Aufgabe neue Wege zu gehen. Als Chancen
nannte Mikl-Leitner den digitalen Wandel sowie Bildung und Forschung.
Früher sei Niederösterreich im Bildungsbereich ein weißer Fleck auf
der Landkarte gewesen, heute könnten die Jugendlichen aus den
verschiedensten Schultypen auswählen. Man zähle heute 13 Hochschulen
und 21.500 Studierende in Niederösterreich. Und man wolle weiterhin
Studiengänge schaffen, „die Zukunft haben“, hob die Landeshauptfrau
die neuen Studiengänge für Agrartechnologie in Wieselburg, für
Robotik in Wiener Neustadt, für Applied Data Science in Krems und St.
Pölten und Applied Chemistry in Krems hervor.

„All das, was wir an Bildung und Ausbildung anbieten, ist ein guter
Nährboden für den Weg nach vorne“, sagte Mikl-Leitner: „Danke dafür,
dass Sie Ihren Weg gehen und bereit sind, sich in der Gesellschaft
einzubringen.“

Landtagspräsident Penz sagte in seinen Begrüßungsworten zu den
Stipendiaten: „Wir haben Respekt vor eurem Können und eurer Leistung
und wir unterstützen euch auf eurem Weg.“ Leopold Figl sei die
Ausbildung der Jugend immer ein Anliegen gewesen: „Er hat erkannt,
dass die Zukunft eines Landes von der Ausbildung der Jugend abhängt.“
Man stehe heute in einem Wettbewerb mit allen Regionen und dabei sei
es wichtig, auch in der Bildung einen entsprechenden Vorteil zu
haben, führte Penz aus, dass Niederösterreich schon viel im Bereich
der Fachhochschulen und der universitären Einrichtungen getan habe.
Der Landtagspräsident erinnerte an die Geschichte und daran, was
Leopold Figl für Österreich getan hat und richtete die Bitte an die
Stipendiaten, „sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen“.

Kuratoriums-Präsident Pröll hielt fest, dass die Stipendienverleihung
alle Jahre wieder ein Höhepunkt für den Unterstützungsverein für
Studierende aus der Land- und Forstwirtschaft und für das Kuratorium
der Leopold Figl-Stiftung sei. Heute stehe man vor ganz anderen
Herausforderungen wie zur Zeit von Leopold Figl. Durch Bildung und
Ausbildung hätten die jungen Menschen ihre Zukunft selbst in der
Hand. Die Stipendienverleihung sei „Zeichen der Anerkennung Ihrer
Leistungsbereitschaft“, so Pröll zu den Stipendiaten.

Katharina Theuretzbacher, Schülerin der HBLA Sitzenberg-Reidling,
bedankte sich im Namen aller Stipendiaten für die Unterstützung.
„Bildung ist der Grund, warum uns die Welt offen steht“, betonte
Theuretzbacher, dass man in Niederösterreich eine gute Bildung
erhalte und dafür dankbar sei.

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