• 07.03.2018, 09:05:01
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BMDW: Mehr Frauen für Aufsichtsratspositionen

„Zukunft.Frauen“ zeichnet 25 Absolventinnen aus - Führungskräfteprogramm von Wirtschaftsministerium, Wirtschaftskammer Österreich und Industriellenvereinigung

(c) www.annarauchenberger.com / Anna Rauchenberger
- Wien, Austria - 06.03.2018 - WKO - Zukunft.Frauen
Abschlussveranstaltung im Bundesministerium fuer Digitalisierung und
Wirtschaftsstandort BMDW. FOTO v.l.: Mag. Anna Maria Hochhauser,
Generalsekretaerin der WKO, BM Dr. Margarete Schramboeck, BMDW, Ing.
Mag. Peter Koren, IV

Utl.: „Zukunft.Frauen“ zeichnet 25 Absolventinnen aus -
Führungskräfteprogramm von Wirtschaftsministerium,
Wirtschaftskammer Österreich und Industriellenvereinigung =

Wien (OTS/BMWFW) - Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck
zeichnete gestern im Rahmen eines Festaktes die Absolventinnen des
13. Durchgangs des Führungskräfte-Programms „Zukunft.Frauen“ aus.
„Das Thema Frauen in der Wirtschaft ist mir eine
Herzensangelegenheit. Ich freue mich, dass das Bundeministerium für
Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gemeinsam mit der
Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung diese
Initiative ins Leben gerufen hat“, so Schramböck. Um den Anteil der
Frauen in Management- und Aufsichtsratspositionen zu erhöhen, brauche
es neben Mut und Eigeninitiative gute Rahmenbedingungen sowie
gezielte Maßnahmen, die bei den Frauen direkt ansetzen. „Ziel ist es,
qualifizierte Frauen auf ihrem Weg an die Spitze zu unterstützen, sie
zu fördern, sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und für
Management- und Aufsichtsratspositionen vorzubereiten. Genau hier
setzt die Initiative Zukunft.Frauen an“, sagt Schramböck, die allen
25 Absolventinnen herzlich gratuliert.

„Frauen in Führungspositionen zu fördern, ist ein ureigenes Anliegen
der Wirtschaft und eines jeden Betriebs. Vor allem wirtschaftliche
Gründe sprechen dafür, das Potential von Frauen zu nutzen. Mit dem
Programm Zukunft.Frauen gibt es dafür ein hervorragendes Instrument.
Es stattet Frauen nicht nur mit den Kenntnissen aus, die sie auf
ihrem Karriereweg brauchen, sondern bietet auch die Bühne für die
Vernetzung mit anderen Frauen“, sagt Anna Maria Hochhauser,
Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Die
bisherige Erfolgsbilanz von Zukunft.Frauen kann sich mehr als sehen
lassen“, so Hochhauser weiter: „Sieben von zehn der Absolventinnen
haben seit Abschluss des Programms die Karrierestufe nach oben
beschritten, ungefähr jede zehnte Teilnehmerin hat bereits ein
Aufsichtsratsmandat übernommen.“

„Wir sind seit Jahren gerne Partner von Zukunft.Frauen, da wir
überzeugt sind, dass eine stärkere Repräsentanz von Frauen in
Führungspositionen positive Auswirkungen auf den wirtschaftlichen
Erfolg von Unternehmen hat“, stellt Peter Koren, Vize-Generalsekretär
der Industriellenvereinigung (IV) fest. „Gut besetze, vielfältige
Führungsgremien und Aufsichtsräte verfügen über ein breites Spektrum
an Expertenwissen und tragen so zu einer höheren Wettbewerbsfähigkeit
und mehr Innovationskraft in Industrieunternehmen bei. Der Industrie
ist es dabei ein besonderes Anliegen, mehr Frauen für Karrieren im
Bereich der Technik und Naturwissenschaften zu motivieren“, so Koren,
der hinzufügt: „Die 25 Absolventinnen des 13. Durchgangs von
Zukunft.Frauen sind Repräsentantinnen für das enorme Potenzial an
weiblichen Führungspersönlichkeiten, das in Österreich vorhanden
ist.“

„Zukunft.Frauen“ ist eine gemeinsame Initiative des
Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
(BMDW), der Wirtschaftskammer Österreich und der
Industriellenvereinigung. Das Programm bietet eine gelungene
Kombination aus praxisrelevantem Lernen von Fachleuten und
spezifischem rechtlichen und wirtschaftlichen Fachwissen, das für
Aufsichtsfunktionen notwendig ist. Das Erfolgsgeheimnis ist die
gelungene Verbindung von Workshops, Netzwerkaufbau,
Mentoring-Programmen und den zahlreiche Möglichkeiten zum
Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmerinnen und
Führungspersönlichkeiten. "Zukunft.Frauen" findet immer mehr
Zuspruch, mit dem 13. Durchgang haben bereits 287 Frauen das Programm
absolviert.

Reges Interesse an "Zukunft.Frauen" und
Aufsichtsrätinnen-Datenbank

Das Programm wird durch eine öffentlich zugängliche
Aufsichtsrätinnen-Datenbank ergänzt, in der rund 600 Frauen
registriert sind. Die Suche nach Kandidatinnen für
Aufsichtsratsfunktionen wird somit wesentlich erleichtert. Auch das
Wirtschaftsministerium greift bei der Besetzung von Aufsichtsräten
auf Absolventinnen zurück. Neben „Zukunft.Frauen“ und der
Aufsichtsrätinnen-Datenbank trägt auch die freiwillige
Selbstverpflichtung des Bundes für eine Frauenquote in
Aufsichtsgremien der Unternehmen mit einem Bundesanteil von
mindestens 50 Prozent zu einer Stärkung von Frauen in
Führungspositionen bei.

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