• 06.03.2018, 12:21:32
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  • OTS0137

Außenministerin Karin Kneissl: „OECD ist wichtiger Impulsgeber zur Stärkung internationaler Wirtschafts- und Sozialstandards“

Außenministerin empfing OECD-Generalsekretär Jose Angel Gurria in Wien

Utl.: Außenministerin empfing OECD-Generalsekretär Jose Angel Gurria
in Wien =

Wien (OTS) - Anlässlich des Besuches von Generalsekretär Jose Angel
Gurria würdigte Außenministerin Karin Kneissl die Arbeit der in Paris
ansässigen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (OECD). „Die zentralen Fragen in Politik, Wirtschaft und
Gesellschaft werden immer stärker dort verhandelt, wo Staaten
miteinander im Dialog stehen, nämlich in den multilateralen
Organisationen. Dies trifft insbesondere für die OECD zu. Österreich
wird daher die Zusammenarbeit mit der Organisation weiter ausbauen
und sich verstärkt in den einzelnen Fachbereichen engagieren“,
betonte Karin Kneissl nach dem Treffen.

Mit Jänner dieses Jahres wanderte die innerstaatliche Koordination in
OECD-Angelegenheiten vom Bundeskanzleramt in das Bundesministerium
für Europa, Integration und Äußeres. „Die Übernahme dieser Aufgaben
war mir ein persönliches Anliegen. Ich habe meinen ersten Besuch in
Frankreich auch gleich genützt, um mich mit Expertinnen und Experten
der OECD auszutauschen. Die Organisation verfügt bei der Festlegung
wirtschaftlicher Rahmenbedingungen über besondere Erfahrungen“, so
Karin Kneissl. Über Ersuchen der Außenministerin wird die OECD ein
Konzept ausarbeiten, in welchem sie darlegen wird, wie sie Österreich
bei der Erstellung der österreichischen Außenhandelsstrategie
unterstützen könnte.

Regierungen tauschen in der OECD Erfahrungen aus und bemühen sich um
bessere Koordination und Kohärenz von nationaler und internationaler
Wirtschaftspolitik. Schwerpunktmäßig liegen die Arbeitsfelder der
OECD bei den Themen Investitionen, Wettbewerb, Korruptionsbekämpfung
und Whistleblowing, Steuerfragen, Entwicklung und Bildung. Verstärkt
rückt heute die Kooperation mit wichtigen Ländergruppierungen, wie
der G20, aber auch eine vertiefte Zusammenarbeit mit den großen
Wirtschaftsmächten, wie China, in den Mittelpunkt des Interesses.
„Wir wollen diese Expertise auch nützen, um unsere eigenen
außenpolitischen Prioritäten zu definieren“, verweist Kneissl
abschließend auf den neuen Asienschwerpunkt des BMEIA, der sich
gerade in Ausarbeitung befindet.

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