- 01.03.2018, 13:50:16
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Wiener Bürgermeisterfonds unterstützte 2017 55 medizinische Forschungsprojekte
Wien (OTS) - "Als Wiener Gesundheitsstadträtin ist es für mich
dringlichstes Ziel, die optimale medizinische Versorgung für alle
Wiener BürgerInnen sicherzustellen, unabhängig von Einkommen, Alter,
Herkunft oder Geschlecht. In Wien gibt es Spitzenmedizin für alle,
Orientierung an den Bedürfnissen der PatientInnen und Menschlichkeit
gilt uns als höchstes Prinzip“, sagte Gesundheitsstadträtin Sandra
Frauenberger anlässlich der Dekretüberreichung des
Medizinisch-Wissenschaftliche Fonds des Bürgermeister, die gestern im
Wiener Rathaus stattfand. 2017 wurden 55 ausgezeichnete
medizinisch-wissenschaftliche Forschungsvorhaben mit insgesamt
767.113,20 Euro gefördert. "Medizinische Allgemeinversorgung und
spitzenmedizinische Forschungsleistungen gehen in Wien Hand in Hand
und kommen den PatientInnen direkt zu Gute", betonte Frauenberger.
Im Rahmen des sogenannten "Bürgermeisterfonds" werden
Forschungsprojekte von Wiener ÄrztInnen aus dem öffentlichen
Gesundheitswesen, sowie von der Medizinischen Universität Wien, als
auch aus dem niedergelassenen Bereich gefördert. Wien ist das einzige
Bundesland, das mit dem "Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds des
Bürgermeisters" die Forschungstätigkeit von ÄrztInnen mit einem
eigenen Fonds fördert. Seit Gründung des Fonds im Jahre 1978 wurden
insgesamt 1.365 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 31,5
Millionen Euro gefördert.
Themenschwerpunkte für 2018
Der Fonds lädt die Wiener MedizinerInnen regelmäßig ein, zu
bestimmten Schwerpunktthemen Forschungsprojekte einzureichen, um die
gesundheitspolitische Ausrichtung des Fonds zu akzentuieren.
ProjektwerberInnen sind eingeladen, zusätzlich zu den bisherigen
medizinisch-wissenschaftlichen Themenkreisen auch zu folgenden
Schwerpunktbereichen Forschungsvorhaben einzureichen:
• Integrierte Versorgung
• Ärztin/Arzt - Patient/in - Kommunikation
• Sozial benachteiligte Patient/innen (Migrant/innen, Menschen mit
Behinderungen, psychisch schwer erkrankte Patient/innen, Arbeitslose)
• Gender-Differences in Inanspruchnahme, Betreuungsqualität,
Kommunikation, Information
• Patient/innen-Strukturenanalyse
• Ablaufprozesse, Case Management, Qualitätsmanagement aus der Sicht
des Personals und aus der Sicht der Patient/innen
Webtipp: www.wien.gv.at/fonds/gesundheit/index.htm
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