ORF: Parteiisch, teuer und überholt?

U.a. diskutieren Alexander Wrabetz und Gernot Blümel beim Talk im Hangar-7 am Do., 01.03., live ab 22:15 Uhr bei ServusTV

Salzburg (OTS) - Intensiv wie selten zuvor wird über die Gebühren für den ORF gestritten. Während die einen die Bürger von Zwangsgebühren für den öffentlichen Rundfunk befreien wollen, sehen die anderen die Demokratie in Gefahr. Für die FPÖ ist die Abschaffung der ORF-Gebühren ein großes Ziel in der Regierung. Wie realistisch ist das? Und wie wichtig ist der ORF wirklich für die Demokratie in Österreich?

Gäste:

  • Gernot Blümel, Medienminister, ÖVP
  • Alexander Wrabetz, ORF-Generaldirektor
  • Werner Reichel, Publizist ("ORF-Watch")
  • Norbert Bolz, Medienwissenschaftler
  • Olivier Kessler, Initiatior der Schweizer "No-Billag"-Abstimmung

Moderation: Michael Fleischhacker

Die Attacken auf den ORF werden schärfer – immer unverblümter kritisiert die Regierungspartei FPÖ den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. "Zu teuer und zu parteiisch“, lautet der Vorwurf. "Viele Leute sagen, dem ORF glaubt man ja nicht mal mehr die Uhrzeit“, polemisierte Parteichef und Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache zuletzt bei seiner Aschermittwochsrede – und eröffnete damit weitere Diskussionen zur Zukunft gebührenfinanzierter Medien. Ist der ORF zu parteiisch? Der Apparat zu teuer? Machen sie die Bürger klüger? Und die Demokratie besser?

Gespannt blicken die ORF-Kritiker in die Schweiz, wo die Bürger am kommenden Sonntag zur "No Billag“-Volksabstimmung aufgerufen sind. Aktuelle Umfragen sehen die Befürworter des Schweizer Rundfunks klar vorn, eine Mehrheit der Befragten spricht sich aber für Sparmaßnahmen aus. Sollten wir in Österreich auch über den ORF und die GIS-Gebühren abstimmen lassen? Wie sähe bei einem Wegfall der Gebühren eine alternative Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien aus? Sind ORF, SRF, ARD und Co. ohnehin ein Anachronismus der Nachkriegszeit, als es noch keine privaten TV- und Radiostationen gab? Wäre ihr Wegfall wirklich ein Anschlag auf die Demokratie? Oder sind ORF und Co. ihrerseits durch ihre politische Abhängigkeit selbst ein Problem für eine funktionierende Demokratie?

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