• 27.02.2018, 14:44:26
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  • OTS0169

Silbernes Komturkreuz anlässlich Verabschiedung von Landesschulratsdirektor Friedrich Koprax

LH Mikl-Leitner: „Spuren hinterlassen in der niederösterreichischen Schul- und Bildungslandschaft“

Utl.: LH Mikl-Leitner: „Spuren hinterlassen in der
niederösterreichischen Schul- und Bildungslandschaft“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Landhaus in St. Pölten wurde heute,
Dienstag, Landesschulratsdirektor Friedrich Koprax feierlich in den
Ruhestand verabschiedet. Bildungsdirektor Johann Heuras konnte unter
den zahlreichen Gästen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner,
Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz, den Landtagsabgeordneten
Christoph Kainz, Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek, die
ehemaligen Landesschulratspräsidenten Adolf Stricker und Hermann Helm
sowie Sektionschef Wolfgang Stelzmüller und Karl Schrittwieser als
Vertreter des Diözesanschulamts begrüßen. In Anerkennung und
Würdigung seines langjährigen und verdienstvollen Wirkens überreichte
Landeshauptfrau Mikl-Leitner Landesschulratsdirektor Koprax das
„Silberne Komturkreuz des Ehrenzeichens für Verdienste um das
Bundesland Niederösterreich“.

Friedrich Koprax sei „eine Institution in Niederösterreich und im
bildungspolitischen Bereich“, führte Landeshauptfrau Mikl-Leitner
aus, dass Koprax 1953 geboren sei, Jus studiert habe und dann am
schnellsten Wege nach Niederösterreich in eine verantwortungsvolle
Position gekommen sei: als Leiter des Inneren Dienstes und
Landesschulratsdirektor. Morgen trete er in den wohlverdienten
Ruhestand und das sei ein guter Anlass, um Bilanz zu ziehen und
Koprax könne „eine erfolgreiche Bilanz“ ziehen, so Mikl-Leitner. Er
habe alle Herausforderungen angenommen und sich immer wieder den
Veränderungen gestellt.

„Die Gesellschaft hat sich verändert. Die Institution Schule hat sich
verändert. Der Unterricht hat sich verändert. Und die gesamten
Lehrmethoden haben sich verändert“, betonte die Landeshauptfrau, dass
Koprax eine Persönlichkeit sei, die auf diese Veränderungen
eingegangen sei und diese als Chance angenommen und genützt habe.
„Und damit hat er in diesen Jahren und Jahrzehnten Spuren
hinterlassen in der niederösterreichischen Schul- und
Bildungslandschaft“, hielt Mikl-Leitner fest, dass Koprax Akzeptanz
und Anerkennung erhalten habe „als profunder Kenner der
Bildungsmaterie, als Analytiker und Denker, als Praktiker und
Umsetzer“.

Koprax habe sich jeder Herausforderung gestellt, hob die
Landeshauptfrau die Übersiedlung des Landesschulrates nach St. Pölten
hervor und, dass er es geschafft habe, dass dieser neue Sitz
angenommen wurde. Weiters nannte Mikl-Leitner den Vollzug der
Personalangelegenheiten ebenso wie die Gesamtverantwortung für das
Budget des Landesschulrates, die Koordination der gesamten Verwaltung
mit der Schulaufsicht und den Aufbau der EDV. Nicht zuletzt sei
Koprax Vorsitzender der Disziplinarkommission sowie der
Leistungsfeststellungskommission gewesen.

„Du bist ein profunder Kenner der Materie“, so Mikl-Leitner zu
Koprax. Was ihn vor allem auszeichne, sei seine menschliche
Qualität: „seine Verlässlichkeit, seine Courage, sein Augenmaß und
sein Hausverstand. „All das, was du für den Bildungssektor getan
hast, wird noch weit in die Zukunft hineinreichen“, betonte die
Landeshauptfrau, dass Bildung und Ausbildung auch weiterhin ein
Herzensanliegen in Niederösterreich sein werden.

„Wir sind heute zusammengekommen, um die berufliche Verabschiedung
einer sehr verdienten Persönlichkeit zu feiern“, so Bildungsdirektor
Heuras in seinen Grußworten. „Für mich ist Fritz Koprax eine
Institution“, führte Heuras aus, dass man mit dem Landesschulrat die
Persönlichkeit von Koprax verbinde. Dieser sei 23 Jahre lang Leiter
des Inneren Dienstes gewesen und habe als solcher für 200.000
Schülerinnen und Schüler, 23.000 Lehrerinnen und Lehrer und 1.100
Schulen in Niederösterreich Verantwortung getragen. Als besondere
Herausforderung griff Heuras die Übersiedlung des Landesschulrates
nach St. Pölten hervor, dies habe Koprax „mustergültig gemacht“.

Mit dem Land und dem Bund sei Koprax „Diener zweier Herren“ gewesen,
dies habe er bravurös gemacht, betonte der Bildungsdirektor, dass
beide Institutionen immer sehr zufrieden mit ihm gewesen seien.
Koprax‘ Name stehe für Expertise und Erfahrung. Heuras bedankte sich
für die „Loyalität, die ich immer zu spüren bekommen habe“ und sagte,
dass ein Rat von Koprax immer „ein ehrlich gemeinter Rat“ gewesen
sei. „Danke für all das, was du für Schule und Bildung getan hast“,
überreichte Heuras eine Urkunde mit besonderem Dank und Anerkennung.

Grußworte sprachen außerdem der Vorsitzende des
Dienststellenausschusses Karl Riml und der Vorsitzende des
Zentralausschusses Johann Pauxberger. Die beiden bedankten sich für
die gute Zusammenarbeit und wünschten Koprax alles Gute für die
Zukunft. Man habe sich immer auf ihn verlassen können, betonte Riml,
dass die Bediensteten bei Korax immer einen hohen Stellenwert gehabt
hätten. Als Zeichen des Dankes der Gewerkschaft öffentlicher Dienst
überreichte er Koprax eine Urkunde. „Für dein Herz und dein Dasein
für andere“, bedankte sich Pauxberger bei Koprax und überreichte ihm
ein Dekret des Bildungsministeriums als besondere Anerkennung.

Koprax bedankte sich bei Landeshauptfrau Mikl-Leitner,
Bildungsdirektor Heuras und den beiden ehemaligen
Landesschulratspräsidenten Stricker und Helm. Die Zeit im
Landesschulrat sei für ihn „eine schöne erfüllende und interessante
Zeit“ gewesen.

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