GRÜNE/Holub: Tempo-100-Verfahren wurde von Verkehrsminister Hofer nicht ordnungsgemäß abgehandelt

LR Holub – Kritik an Vorgehensweise des Ministers: „Eine sehr dünne Wahlkampf-Suppe zu Lasten der Gesundheit“

Klagenfurt (OTS) - Schwere Kritik an FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer kommt heute, Dienstag, von Kärntens Umwelt- und Verkehrslandesrat Rolf Holub. Hofers gestrigen Aussagen zufolge werde keine Tempo-100-Beschränkung am A2-Wörtherseeabschnitt verordnet: „Hofer stützt sich bei seinen Aussagen und bei seiner Entscheidung offensichtlich nur auf eine Stellungnahme der ASFINAG und nicht auf ein unabhängiges Gutachten. Dass die ASFINAG als betroffene Partei in dieser Causa wenig Interesse an einer Geschwindigkeitsreduktion hat und sich nicht vorrangig um die Anliegen der betroffenen Anrainerinnen und Anrainer kümmert, ist selbsterklärend“, so Holub. Mit seinen Aussagen mache der Verkehrsminister in Kärnten nichts anderes als Wahlkampf für die FPÖ.

Zudem liegen die Ansichten Hofers über das Gutachten des renommierten Verkehrs-Sachverständigen Kurt Fallast nahe an der Verleumdung. Dazu nimmt Fallast auch selbst Stellung: „Gemeinsam mit DI Fallast fordern wir die Offenlegung sämtlicher Unterlagen, auf die sich Verkehrsminister Hofer bei seiner „Entscheidung“ stützt. Es ist beispielsweise weit und breit kein unabhängiges, umweltmedizinisches Gutachten zu sehen, das für eine solche Entscheidung absolut notwendig wäre. Nur mit einer Stellungnahme des Autobahnbetreibers zu argumentieren, ist jedenfalls unseriös und viel zu wenig. Das ist nichts anderes als eine sehr dünne Wahlkampf-Suppe zu Lasten der Gesundheit der Kärntnerinnen und Kärntner in der Region“, so der Verkehrslandesrat. 

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