• 21.02.2018, 16:07:38
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  • OTS0164

Gleichenfeier für den neuen Alpenbahnhof in St. Pölten

LR Wilfing: „Investieren 14,7 Millionen Euro und starten so in eine neue Ära für die NÖVOG und unsere Mariazellerbahn“

Utl.: LR Wilfing: „Investieren 14,7 Millionen Euro und starten so in
eine neue Ära für die NÖVOG und unsere Mariazellerbahn“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Verkehrs-Landesrat Karl Wilfing und
NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl luden heute, Mittwoch, zur
Gleichenfeier für das Großprojekt „Betriebsstätte Alpenbahnhof“. „Mit
dem Abschluss der Rohbauarbeiten haben wir einen wichtigen
Meilenstein zur Fertigstellung der Anlage erreicht. Wir investieren
hier ganz bewusst 14,7 Millionen Euro und starten so in eine neue Ära
für die NÖVOG und unsere Mariazellerbahn. Gleichzeitig kurbeln wir
mit diesen Investitionskosten die Bauwirtschaft an und generieren
rund 200 Arbeitsplätze“, erklärt Wilfing, der in Niederösterreich
auch für den Arbeitsmarkt zuständig ist.

Neben den Büroräumlichkeiten, die bisher über die Stadt verstreut
waren, entstehen derzeit am Alpenbahnhof eine Werkstätte,
Verschubmöglichkeiten, eine Waschanlage und eine Lackiererei. „Wir
versprechen uns sehr viel von diesem Bauvorhaben. Ihm kommt für das
Land Niederösterreich eine große Bedeutung zu. Dass so wie hier
verschiedene Nutzungsmöglichkeiten unter einem Dach kombiniert
werden, wird sich als erfolgreiches Zukunftsmodell erweisen“, erklärt
NÖVOG-Geschäftsführer Stindl.

Entworfen wurde die neue Betriebsstätte von Architekt Gerhard
Moßburger, der bei der Konstruktion besonders auf ein stimmungsvolles
Gesamtbild der verschiedenen Elemente geachtet hat: „Aus der Nutzung
der Anlage als Unterbringungsort von Zügen leiten sich zwingend
langgestreckte, flache Baukörper ab. Insgesamt ist der Außenauftritt
der Anlagen mit wenig ausgesuchten Materialien ein
funktionell-bescheidener“, so Moßburger zu der Bauweise.

„Der Plan war es, die Mariazellerbahn innerhalb von zehn Jahren auf
den neuesten Stand zu bringen, daher haben wir auch insgesamt rund
150 Millionen Euro in die Ertüchtigung der beliebten Bahn investiert.
Mit dem Bau einer neuen Betriebsstätte hier am Alpenbahnhof setzen
wie in dieser Entwicklung sozusagen einen Schlussstein bei den
Gebäudeinvestitionen. Im August beginnt die Fertigstellung innen,
sodass die neue Betriebsstätte mit Jahresende bezugsfertig ist. Das
war auch dringend notwendig, weil die NÖVOG mittlerweile das
zweitgrößte Bahnunternehmen Österreichs ist und einen langen Weg seit
der Gründung Anfang der 90er Jahre mit nur elf Mitarbeitern bewältigt
hat“, führt Wilfing weiter aus. Speziell die Senkung der
Betriebskosten durch den Neubau sei eine wesentliche Errungenschaft.
„Künftig erspart sich die NÖVOG dezentrale Standorte in der ganzen
Innenstadt verstreut und die damit verbundenen Einmietungskosten.
Damit entspricht die neue Zentrale auch allen technischen
Anforderungen, die ein Bahnunternehmen und seine Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter haben“, betont der Verkehrs-Landesrat.

Das Projekt umfasst eine Remise mit ca. 960 Quadratmetern, eine
Werkstatthalle mit ca. 900 Quadratmetern, eine Lackierhalle mit ca.
400 Quadratmetern, Werkstätten mit ca. 500 Quadratmetern und einen
Verwaltungstrakt mit ca. 1.800 Quadratmetern. Die neue Werkstätte
besteht aus einer Fachwerkstätte für Nostalgie- und
Infrastrukturfahrzeuge und einem Karosserie- und Lackierbereich
(Kombigleis Schmalspur/Normalspur). Ermöglicht wird dort auch die
Wartung und Reparatur der Himmelstreppe in Ausnahmefällen (51 Meter
Länge), die Unterbringung der Panoramawagen und Himmelstreppen und
die Wartung in Auslastungsspitzen des Betriebszentrums
Laubenbachmühle. Ein Teil des Neubaus sind auch
Verwaltungsräumlichkeiten, in denen die Geschäftsführung, die
Verwaltung und die gesamte Administration Platz findet. Dies führt
erstmalig zu einer Standortkonzentration der NÖVOG.

Nähere Informationen: Büro LR Wilfing, Florian Liehr, Telefon
02742/9005-12324, E-Mail [email protected], NÖVOG, Katharina
Heider-Fischer, Bakk, Telefon 02742/360 990-53, E-Mail
[email protected], www.noevog.at.

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