FP-Gudenus: SPÖ muss endlich Linie zu Kopftuchverbot an Schulen finden – Novak dafür, Czernohorszky dagegen

Für Lehrpersonal in Kindergärten und Pflichtschulen hätte die SPÖ das Kopftuch längst verbieten können

Wien (OTS) - Mit Erstaunen hat der gf. Landesparteiobmann der FPÖ-Wien, Johann Gudenus, die Aussagen der neuen SPÖ-Landesparteisekretärin, Barbara Novak, betreffend Kopftuchverbot an Schulen zur Kenntnis genommen und ortet dahinter eine weitere Täuschung der Bevölkerung. „Wenn die SPÖ-Führung tatsächlich gegen das Tragen von Kopftüchern an Kindergärten und Schulen wäre, hätte sie längst handeln können und müssen“, zieht Gudenus Bilanz über die vergangenen Jahre des Wegschauens.

In den Wiener Kindergärten und Schulen ist die Zahl der kopftuchtragenden Kleinkinder zunehmend, eine entsprechende Reaktion der SPÖ-Wien nicht vorhanden. Im Gegenteil: Zu seinem Amtsantritt als amtsführender Stadtrat für Bildung und Integration hat Jürgen Czernohorszky in mehreren Interviews klar gestellt, dass er das Kopftuch an Wiens Schulen nicht verbieten will. Jetzt äußert sich Barbara Novak als Gegnerin desselben. „Ungeachtet der Tatsache, dass Novaks Umdenken viel zu spät kommt, stellt sich die Frage, welche Position die SPÖ-Wien nun beziehen will. Sollen Schülerinnen und Lehrerinnen an Wiens Schulen nun Kopftuch tragen dürfen oder nicht?“, fragt Gudenus und fordert den designierten Wiener Bürgermeister Michael Ludwig auf Klarheit zu schaffen.

Die FPÖ-Wien spricht sich klar für ein Kopftuchverbot für Personal und Kinder an Wiens Bildungseinrichtungen aus und wünscht sich von der Wiener Stadtregierung, es ihr gleich zu tun. Gudenus betont darüber hinaus, dass sich nur die FPÖ in Wien klar gegen die Symbole der Islamisierung und der Unterdrückung der Frauen stellt.  Novak bestätigte in dem gleichen Interview zudem die Fortführung der SPÖ-Ausgrenzungspolitik gegenüber der FPÖ, was ihre Äußerungen betreffend Kopftuchverbot zusätzlich unglaubwürdig macht.
„Wo SPÖ und Grüne in Integrationsfragen stehen, erleben wir jeden Tag. Eine positive Veränderung in Wien wird es nur mit einer starken FPÖ geben.“, so Gudenus abschließend. (Schluss) huf

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