VSStÖ ad Uni-Räte: Burschenschafter raus aus den Uni-Räten!

Wien (OTS) - Gestern wurde bekannt, dass die Regierung Schwarz-Blau Alois Gruber in den Universitäts-Rat der Uni Graz nominieren möchte. Laut dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) ist Gruber Autor* in der als rechtsextrem eingestuften "Aula" und Mitglied der Burschenschaft Arminia Czernowitz zu Linz. Teile der Mitglieder der Arminia sollen in der rechtsextremen Identitären Bewegung Österreich (IBÖ) aktiv gewesen sein und im Jahr 2016 haben sie als Anmelder der einschlägigen Konferenz "Verteidiger Europas" fungiert.

„Die Nominierung eines rechtsextremen Burschenschafters* in den Uni-Rat der Universität Graz ist nicht tragbar und dieses demokratischen Gremiums unwürdig. Reaktionäres und undemokratisches Gedankengut, wie es die Burschenschaften leben, haben in einer modernen Gesellschaft keinen Platz“, so Natali Lujic, stellvertretende Vorsitzende* des Verbands Sozialistischer Student_innen in Graz (VSStÖ Graz).

„Hier zeigt sich der Beginn des großen staatlichen Umbaus, den sich Schwarz-Blau vorgenommen hat und wie mächtig die Seilschaften der rechtsextremen Burschenschaften eigentlich sind. Das Einsetzen von Rechtsextremen in prestigeträchtige und einflussreiche Positionen darf nicht kommentarlos hingenommen werden, sondern muss von uns angeprangert werden“, so Katharina Embacher, Vorsitzende* des Verbands Sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ).

"Es liegt an den kritischen Kräften in diesem Land aufzuschreien, wenn Ewiggestrige die Macht übernehmen. Im Sinne einer fortschrittlichen und demokratischen Gesellschaft muss unser Ruf deshalb lauten: Burschenschafter raus aus den Uni-Räten!“, so Lujic und Embacher abschließend unisono.



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