Umfangreiches ORF-Programmangebot zum Weltfrauentag

U. a. mit Premieren für „DOKeins: Embrace – Du bist schön“, „Lou Andreas-Salomé“ und „Universum History: Gertrude Bell – Briefe aus Bagdad“

Wien (OTS) - Zum Weltfrauentag am 8. März 2018 bietet der ORF ein umfangreiches Programmangebot in TV, Radio und Internet – mit Filmen, Dokus und Reportagen über starke weibliche Persönlichkeiten. Frauenthemen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten dabei die deutschsprachige Free-TV-Erstausstrahlung „DOKeins: Embrace – Du bist schön“ ebenso wie die ORF-Premiere „Lou Andreas-Salomé“, die „Universum History“-Dokumentation „Gertrude Bell – Briefe aus Bagdad“ oder die „WELTjournal“-Reportage „Arbeitswelt – Der Weg zur Gleichberechtigung“. Neben topbesetzten Filmhighlights wie „Der große Trip – Wild“ mit Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon bzw. der ORF-Premiere der preisgekrönten Komödie „7 Göttinnen“ über die gesellschaftliche Rolle der Frau in Indien stehen auch der „kulturMontag“, „dokFilm“ und „kreuz und quer“ im Zeichen des Weltfrauentags. Themenaffine Berichterstattung in den TV-Magazinen, ORF-Landesstudios und dem ORF.at-Netzwerk ergänzt das Programm. Im Rahmen eines zehnteiligen „ORF III Spezial zum Weltfrauentag“ stellt ORF III Kultur und Information am 4. März starke Frauenpersönlichkeiten in den Mittelpunkt. 3sat zeigt u. a. den Dokumentarfilm „Cahier africain“ über das Schicksal von Frauen im kriegszerrütteten Zentralafrika (8. März). Auch die ORF-Radios Ö1, Ö3 und FM4 beschäftigen sich rund um den Weltfrauentag mit starken Persönlichkeiten und aktuellen Frauenbewegungen.

Die einzelnen Programmpunkte im Überblick:

ORF-Premiere für Biobic „Lou Andreas-Salomé“, „kulturMontag“-Schwerpunkt und fünf starke Frauen-Dokus – u. a. deutschsprachige Free-TV-Premiere „Embrace – Du bist schön“

Friedrich Nietzsche hat sie verehrt, Rainer Maria Rilke hat sie geliebt, Sigmund Freud hat sie bewundert: „Lou Andreas-Salomé“. Als ebendiese Philosophin, Dichterin und Psychoanalytikerin ist Katharina Lorenz im gleichnamigen ORF-kofinanzierten Biopic am 25. Februar (23.35 Uhr, ORF 2) zu sehen. Regisseurin und Drehbuchautorin Cordula Kablitz-Post erzählt darin die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau. In weiteren Rollen der ORF-Premiere spielen u. a. Nicole Heesters, Liv Lisa Fries, Alexander Scheer, Julius Feldmeier, Philipp Hauß und Harald Schrott.
In der „matinee“ steht am 4. März „Die letzte Salonière“ (9.50 Uhr, ORF 2) auf dem Programm: Thomas Machos feinfühliges Filmporträt über Christiane Schönborn-Buchheim, eine faszinierende Grande Dame der Wiener Kulturgesellschaft und Repräsentantin der österreichischen Kulturgeschichte. Am Abend sind im Rahmen von „dokFilm“ zwei Produktionen zum Thema weibliche Sexualität zu sehen: In „Die Lust der Frauen“ (23.20 Uhr) lässt Filmemacherin Gabi Schweiger fünf Frauen in deren Sechzigern zu Wort kommen, die über ihr aktives Sexualleben berichten und über den täglichen Kampf, zum eigenen Begehren zu stehen. Anschließend entführt „Stream of Love – Was Frauen wollen“ (0.20 Uhr) das Publikum auf eine unterhaltsame Zeitreise der ungewöhnlichen Art: Der Film von Agnes Sós beleuchtet anhand von Erzählungen transsilvanischer Bäuerinnen mit Charme und viel Humor die Themen Liebe, Sexualität und die Weisheit des Alters. Der „kulturMontag“ (22.30 Uhr, ORF 2) am 5. März gestaltet einen Themenschwerpunkt zum Weltfrauentag und zeigt anschließend an das Magazin – auch anlässlich der Oscar-Verleihung – die Dokumentation „Frauen erobern Hollywood“ (23.30 Uhr) von Julia und Clara Kuperberg über jene Filmemacherinnen, die schon früh die US-Traumfabrik von heute definiert haben.
Am 8. März präsentiert „DOKeins“ die deutschsprachige Free-TV-Premiere des Dokumentarfilms „Embrace – Du bist schön“ (20.15 Uhr): der filmische Gegenentwurf für alle Frauen, die unter den vermeintlichen Schönheitsidealen unserer Gesellschaft leiden. Darin begibt sich die australische Fotografin und Filmemacherin Taryn Brumfitt auf eine Reise rund um den Globus, um herauszufinden, warum so viele Frauen ihren Körper nicht so mögen, wie er ist. Eine der Mitwirkenden, die auch als ausführende Produzentin fungierte, ist die deutsche Schauspielerin Nora Tschirner – bekannt aus Filmen wie „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“ oder als amtierende Ermittlerin des Weimarer „Tatort“-Teams.

Margarethe Ottillinger und Gertrude Bell – zwei starke Frauen im „Universum History“-Porträt in ORF 2

Klaus T. Steindls Film „Margarethe Ottillinger – Die Frau, die zu viel wusste“ dokumentiert am 23. Februar (22.40 Uhr) den Spionagefall Ottillinger mit Ursula Strauss in der Titelrolle und die Leistung der späteren ÖMV-Vorstandsdirektorin für die Republik in der Aufbauzeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 2. März erinnert „Universum History:
Gertrude Bell – Briefe aus Bagdad“ (22.40 Uhr) an die weitgereiste britische Wissenschafterin Gertrude Bell. Sie war Archäologin, Historikerin, Abenteurerin und eine der Schlüsselfiguren des Orients nach dem Ersten Weltkrieg. Bell war an der Neuordnung des Nahen Ostens und der Gründung des heutigen Iraks maßgeblich beteiligt. Trotzdem geriet sie – im Gegensatz zu ihrem Freund Lawrence von Arabien – in Vergessenheit.

Historiendramen von „Clara Immerwahr“ bis „Bertha von Suttner und Alfred Nobel“ in ORF 2

Im ORF/ARD-Historienmelodram „Clara Immerwahr“ (7. März, 20.15 Uhr) von Harald Sicheritz wollen die brillanten Chemiker Clara Immerwahr (Katharina Schüttler, für ihre Darstellung Romy-nominiert) und Fritz Haber (Maximilian Brückner) Seite an Seite die Welt verändern. Bildung und Studium muss sich Clara Ende des 19. Jahrhunderts hart erkämpfen. Als sich Fritz am Beginn des Ersten Weltkriegs in den Dienst des Militärs stellt und ein verheerendes Kampfgas entwickelt, sieht Clara alle ihre Ideale und Träume verraten. „Eine Liebe für den Frieden“ eint „Bertha von Suttner und Alfred Nobel“ am 8. März (0.00 Uhr) im gleichnamigen ORF/ARD-Historiendrama. Birgit Minichmayr spielt in Urs Eggers Film die österreichische Friedensverfechterin, die den schwedischen Erfinder (Sebastian Koch) zur Stiftung des Nobelpreises anregt. Christine Neubauer als mutige Ehefrau und Mutter, die sich durch die Nöte der Kriegs- und Nachkriegszeiten nicht unterkriegen lässt – in „Hannas Entscheidung“ (6. März, 0.00 Uhr) fängt Regisseur Friedemann Fromm das gesellschaftliche Klima der frühen 1950er Jahre ein.

ORF-Premiere für preisgekrönte indische Komödie „7 Göttinnen“, Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon im Selbstfindungs-Drama „Der große Trip – Wild“

Pan Nalins farbenprächtig inszenierte, preisgekrönte Komödie „7 Göttinnen“ (7. März, 23.50 Uhr, ORF 2) ist eine überschwängliche Schilderung der gesellschaftlichen Rolle der Frau in Indien – Freida (Sarah-Jane Dias) lädt ihre besten Freundinnen aus College-Zeiten überraschend zur Junggesellinnenfeier ihrer bevorstehenden Hochzeit ein. Beruflich wie privat sind alle zwischen Traditionen und Moderne hin- und hergerissen. Im von Jean-Marc Vallée („Dallas Buyers Club“) einfühlsam inszenierten Selbstfindungs-Drama „Der große Trip – Wild“ nach Cheryl Strayeds Autobiografie kommt Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon („Walk the Line“) am 8. März (21.50 Uhr, ORF eins) auf einer alles fordernden Wanderung über Tausende Kilometer über die Gebirgszüge des Pacific-Crest-Trails mit ihrer Vergangenheit ins Reine.

„kreuz und quer“ und ORF-2-TV-Magazine „Orientierung“, „WELTjournal“, „Barbara Karlich Show“ und „Stöckl.“ im Zeichen des Weltfrauentags

„kreuz und quer: Frauen in Freiheit“ porträtiert am 6. März (22.35 Uhr) Frauen, die mit dem Tod bedroht werden, Frauen, die einem Ehrenmord entkommen sind, sowie Täter, ihre Beweggründe und auch ihre Reue. In der anschließenden „kreuz und quer“-Dokumentation „Eine Frau auf der Flucht“ (23.25 Uhr) schildert die Irakerin Zaenab Al Khashmany ihre jahrelange Odyssee, die sie von Tikrit über Syrien, die Türkei und Griechenland nach Horn geführt hat.
Im Alter von 13 Jahren wurde die Kenianerin Sophie Otiende in die Obhut ihres Onkels gegeben. Er sollte ihr eigentlich den Schulbesuch in Nairobi ermöglichen. Doch sie wurde wie eine Sklavin gehalten und schließlich zur Prostitution gezwungen. Die „Orientierung“-Reportage „Mit der Kraft der Liebe“ dokumentiert am 4. März (12.30 Uhr) das Engagement der heute 32-Jährigen für minderjährige Opfer von Menschenhandel. Am 8. März thematisiert die „Orientierung“ in „Nepal:
Frauen im Schatten des Himalaya“ (11.35 Uhr) die Situation von Frauen in einem der ärmsten Länder der Welt.
Die „WELTjournal“-Reportage „Arbeitswelt – Der Weg zur Gleichberechtigung“ wirft am 7. März (22.30 Uhr) einen Blick auf Firmen, in denen die Gleichstellung von Mann und Frau als Basis für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg gesehen wird, weil man erkannt hat, dass gemischte Teams besser funktionieren. Zum Thema Tabuisierung und Unterdrückung von Sexualität im Islam zeigt „WELTjournal +“ (23.05 Uhr) die Reportage „Der Jungfrauenwahn“ der Filmemacherin Güner Yasemin Balci, die als Tochter türkischer Einwanderer in Berlin aufgewachsen ist.
Am Weltfrauentag geht „Die Barbara Karlich Show“ (8. März, 16.00 Uhr) unter dem Titel „Frauenquote im Job: Zu Recht gefordert oder verteufelt?“ der Frage nach, ob Quotenregelungen unabdingbar sind, um Frauen in Führungspositionen zu holen und tatsächlich der Förderung von Frauen dienen. Im ORF-Nighttalk „Stöckl.“ (8. März, 23.00 Uhr) sind u. a. die ungarische Philosophin Ágnes Heller, die international erfolgreiche Dirigentin Nazanin Aghakhani und Schauspielerin Kathrin Resetarits zu Gast bei Barbara Stöckl.

ORF III zum Weltfrauentag: Doku-Sechsteiler „Frauen, die Geschichte machten“ und vier Spielfilme mit u. a. Christiane Hörbiger am 4. März

Auftakt des ORF-III-Programmschwerpunkts ist der Doku-Sechsteiler „Frauen, die Geschichte machten“ mit den Filmen „Sophie Scholl – Die Seele des Widerstands“ (9.05 Uhr), „Luise von Preußen – Eine Frau gegen Napoleon“ (10.00 Uhr), „Jeanne d’Arc – Kampf um die Freiheit“ (10.50 Uhr), „Kleopatra – Macht und Eros“ (11.35 Uhr), „Elisabeth I. – Verheiratet mit England“ (12.25 Uhr) und „Katharina die Große – Die Mutter Russlands“ (13.10 Uhr) zu sehen.
Danach geben in vier Spielfilmen Größen weiblicher Schauspielkunst aus Österreich – angeführt von Grande Dame Christiane Hörbiger – ihr Können zum Besten: In der von Michael Kreindl in Szene gesetzten Krimikomödie „Blatt & Blüte – die Erbschaft“ (14.00 Uhr) sind Christiane Hörbiger, Götz George, Alexander Strobele, Marie-Christine Friedrich, Erni Mangold, Brigitte Kren u. a. in einen turbulenten Erbschaftskrieg verwickelt. Als eine von zwölf hochkarätigen Protagonistinnen im anschließenden Drama „Lamorte“ (15.35 Uhr) von Ulli und Xaver Schwarzenberger ist Hörbiger an der Seite von Nicole Heesters, Senta Berger, Elfriede Irrall, Gertraud Jesserer, Lotte Ledl, Paola Loew, Else Ludwig, Ulli Philipp, Hertha Schell, Dolores Schmidinger und Bibiana Zeller zu sehen.
In Nikolaus Leytners Drama „Die Geschworene“ (17.10 Uhr), das an den authentischen Fall eines österreichischen Justizskandals der 80er Jahre angelehnt ist, spielt Christiane Hörbiger die Titelrolle, weiters zu sehen sind u. a. Erwin Steinhauer und Hary Prinz. Den Abschluss des Filmschwerpunkts bildet die Tragikomödie „Annas zweite Chance“ (18.45 Uhr) mit Christiane Hörbiger, die nach einer privaten Pleite einen beruflichen Neuanfang als Besitzerin eines Obst- und Gemüsestands am Wiener Naschmarkt macht. In weiteren Rollen spielen u. a. Marianne Mendt, Erwin Steinhauer, Friedrich von Thun sowie Petra und Simon Morzé. Regie führte Karsten Wichniarz.

„Wüstenblume“ und „Cahier africain“ am 8. März in 3sat

Mit „Wüstenblume“ (22.25 Uhr) zeigt 3sat am Weltfrauentag die internationale Verfilmung des autobiografischen Bestsellers von Waris Dirie. Im Dokumentarfilm „Cahier africain“ (0.20 Uhr) folgt danach die Schweizer Filmemacherin Heidi Specogna den Schicksalen von Frauen im kriegszerrütteten Zentralafrika. Im Mittelpunkt steht ein unscheinbares Schulheft mit mutigen Zeugenaussagen. Über sieben Jahre hinweg begleitete Specogna die Protagonistinnen ihres Films.

Der Weltfrauentag im ORF.at-Netzwerk, auf der ORF-TVthek und im ORF TELETEXT

Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT widmen sich dem Weltfrauentag in Storys im Rahmen ihrer aktuellen Berichterstattung. Die ORF-TVthek bringt Sendungen und Beiträge des TV-Programmschwerpunkts als Live-Stream und stellt einen Video-on-Demand-Themenschwerpunkt zusammen. Darüber hinaus steht unter TVthek.ORF.at/archive das bereits 2017 gelaunchte Videoarchiv „Große Töchter Österreichs“ zur Verfügung, das Porträts bedeutender österreichischer Frauen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport präsentiert.

Von #metoo bis zum Frauenvolksbegehren: Die ORF-Radios Ö1, Ö3 und FM4 zum Weltfrauentag

Die ORF-Radios Ö1, Ö3 und FM4 beschäftigen sich rund um den Weltfrauentag mit starken Persönlichkeiten und aktuellen Frauenbewegungen und bringen Beiträge, Reportagen und Interviews. FM4 befasst sich den ganzen Tag quer durch das Programm mit aktuellen Frauenthemen – von der „Morning Show“ (6.00 Uhr) bis zur „Homebase“ (19.00 Uhr) gibt es dazu Beiträge, Studiogäste und ein ausgewähltes Musikprogramm. Im Ö3-Programm sowie in den Ö3-Nachrichten und -Journalen wird der Weltfrauentag tagesaktuell wahrgenommen. Ö1 sendet rund um den Weltfrauentag am 8. März einen Programmschwerpunkt mit Beiträgen, Reportagen und Interviews: „Lord Krishna und die Witwen – Letzte Zuflucht Vrindavan“ lautet der Titel von „Tao – aus den Religionen der Welt“ am 3. März (19.05 Uhr). Witwen bringen in den Augen vieler Inder Unglück und werden nach dem Tod ihres Ehemanns von der eigenen Familie verstoßen. In der Stadt Vrindavan, die unter Anhänger/innen des Hindu-Gottes Krishna als heilig gilt, suchen viele von ihnen Zuflucht. Unter dem Titel „Warum jede Feministin heiraten sollte“ spricht die Scheidungsanwältin Helene Klaar in den „Gedanken“ am 4. März um 9.05 Uhr über die Vorteile der Ehe. „Dunkles Blau, auch zwischen Regen und sie“ – in den „Tonspuren“ am 4. März um 20.15 Uhr geht es um Cornelia Travniceks lyrische Begegnung mit Sylvia Plath. Komponistinnen stehen im Mittelpunkt des zweiteiligen „Ö1 Konzerts“ am 6. und 13. März (jeweils 14.05 Uhr): Classix Kempten, das Kammermusikfestival für Entdeckungen, widmete sich in seiner 12. Ausgabe im vergangenen Herbst Komponistinnen wie Lily Boulanger, Katja Tchemberdji, Clara Schumann, Ivana Stefanovics, Johanna Senfter, Louise Farrenc, Dora Pejacevic und Sofia Gubaidulina. Am 7. März läuft in „Praxis – Religion und Gesellschaft“ u. a. ein Beitrag zu „Frauen und Säkularismus“, in „Guten Morgen Österreich“ (5.03 Uhr) am 8. März sprechen Sonja Watzka und Renate Burtscher über Frauen in der Musik – Komponistinnen, Dirigentinnen und Frauenensembles. Cornelius Hell widmet sich in „Gedanken für den Tag“ (5. bis 10. März, 6.56 Uhr) den umstrittenen Themen in Frank Wedekinds Werk, u. a. der Figur „Lulu“, dem Symbol weiblicher Befreiung und zugleich Opfer einer Männerwelt. In den „Radiogeschichten“ (8. März, 11.05 Uhr) liest Michou Friesz zwei Geschichten der amerikanischen Erzählerin Lydia Davis aus deren Buch „Samuel Johnson ist ungehalten“. In „Punkt eins“ (8. März, 13.00 Uhr) ist Filmemacherin Katharina Mückstein zu Gast und spricht über das Frauenbild in ihrem Spielfilm „L’Animale“, der im März in die österreichischen Kinos kommt. In „Wissen aktuell“ (8. März, 13.55 Uhr) geht ein Beitrag der Frage nach, wie sich Krankheiten bei Frauen zeigen. Gendermedizinerin Alexandra Kautzky-Willer spricht über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. „Wir wollen frei entscheiden, wie wir leben. Ohne Geschlechterrollen und Klischees“: In „Im Gespräch“ sind am 8. März um 21.00 Uhr die feministischen Aktivistinnen Rosa Logar und Schifteh Hashemi zu Gast und erzählen von ihrem feministischen Engagement, ihren Hoffnungen und Wünschen für die Frauenbewegung und reflektieren deren Vergangenheit.

Details zum ORF-Programmschwerpunkt zum Weltfrauentag sind unter http://presse.ORF.at abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0004