Grüne Wien/Maresch ad Ludwig: Vorrang für umweltverträgliche Verkehrsmittel

Wien (OTS) - „Es ist schade, dass der zukünftige Bürgermeister Michael Ludwig in der Verkehrspolitik offenbar auf eine 70er-Jahre-Strategie setzt", merkt der grüne Verkehrsprecher Rüdiger Maresch zu dessen Aussagen im gestrigen Pressegespräch an. 

"Die Grünen stehen für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität. Auf der einen Seite ist es wichtig, den öffentlichen Verkehr weiter massiv zu fördern. Dabei sind wir mit dem weiteren Ausbau der U-Bahn und des Straßenbahnnetzes auf einem guten Weg“, so Maresch weiter. 

Wichtig wird es auch sein, dass sich der zukünftige Bürgermeister für eine massive Attraktivierung der Schnellbahn einsetzt. Ein durchgehender 15-Minutentakt auf den Außenästen und neue Schnellbahn-Verbindungen zur Entlastung der Stammstrecke stehen hier an erster Stelle, um insbesondere die durch die PendlerInnen hervorgerufene Verkehrsproblematik zu entschärfen. Diese Maßnahmen würden übrigens auch die Südosttangente stärker entlasten als der verkehrspolitisch kontraproduktive Lobautunnel. 

„Weiters arbeiten wir intensiv daran, die Stadt für FußgängerInnen und RadfahrerInnen attraktiver zu gestalten. Je attraktiver die umweltverträglichen Verkehrsmittel sind, desto mehr AutofahrerInnen werden umsteigen und damit die Atemluft für die WienerInnen verbessern“, so Maresch. 

"Vorrang für umweltverträgliche Verkehrsmittel gebietet nicht nur das Pariser Klimaschutzabkommen, sondern auch die Vernunft. Maßnahmen gegen die Klimakrise dürfen nicht durch den Ausbau klimaschädlicher Infrastruktur konterkariert werden", so Maresch abschließend.


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