APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Strache, Kurz und Hofer aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 09.02.2018 bis 15.02.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Vizekanzler Heinz-Christian Strache(FPÖ). Strache sorgte Anfang der Woche durch seine im Zuge eines Interviews mit der serbischen Tageszeitung „Politika“ getätigte Aussage, wonach der Kosovo zweifelsohne ein Teil Serbiens sei, für medialen Wirbel. Während Sprecher Martin Glier dementierte, dass Strache diese Aussage getätigt habe, versuchte der Vizekanzler später selbst die Causa aufzuklären: „Die österreichische Regierung hat die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt. Das ist eine Realität und Faktum“. Realität und Faktum sei aber auch, dass Serbien den Kosovo nach wie vor als Teil Serbiens auch im Sinne der UN-Resolution 1244 betrachte. Er glaube zudem nicht, dass seine Aussagen außenpolitischen Schaden angerichtet hätten.

Am Montag präsentierte die FPÖ darüber hinaus ein Konzept zur Aufarbeitung ihrer Parteigeschichte: Im Bundesvorstand wurde offiziell eine Historikerkommission eingesetzt, die sich mit der NS-Vergangenheit der Partei auseinandersetzen soll. Anstoß war die Naziliederbuchaffäre der Burschenschaft Germania, die im Vorfeld der niederösterreichischen Landtagswahlen publik geworden war und den Rücktritt des freiheitlichen Spitzenkandidaten Udo Landbauer nach sich zog. Strache ließ am Montag im Vorfeld des Parteienvorstandes verlauten, dass er sich auch die Mitarbeit von kritischen Experten etwa aus dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) vorstellen könne. Dessen Leiter, Gerhard Baumgartner, bekundete daraufhin Interesse an einer Beteiligung – solange es sich nicht nur um eine Reinwaschung handle.

Als Neueinsteigerin der Woche positionierte sich Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) auf Platz elf im Ranking. Nachdem EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger im Rahmen eines Wien-Besuchs künftig eine Kürzung der Subventionen für Bauern angekündigt hatte, sprach sich die österreichische ÖVP-Agrarspitze offiziell gegen finanzielle Einschnitte aus. Eine Kürzung der Mittel zu Lasten der Landwirtschaft und ländlichen Entwicklung komme nicht in Frage, so Köstinger in einer Aussendung. Zuerst müsse darüber nachgedacht werden, wo und wie in der EU-Verwaltung gespart werden könnte.

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