Grüne Frauen Kärnten - Freude über fixes Volksbegehren. Jetzt erst recht unterschreiben!

Umsetzung der neun Forderungen für das Volksbegehren wäre großer Schritt im Kampf gegen die Abwanderung aus Kärnten. Auch Rauchverbot-Volksbegehren unterstützen!

Klagenfurt (OTS) - Die Grünen Frauen in Kärnten freuen sich darüber, dass die zur Einleitung eines Volksbegehrens nötigen 8401 Unterschriften bereits nach weniger als 30 Stunden gesammelt wurden. „Wir rufen aber ausdrücklich dazu auf, weiterhin zu unterschreiben“, erklärt Karin Herkner, Sprecherin der Grünen Frauen Kärnten, „denn jede Unterschrift, die jetzt abgegeben wird, zählt bereits für das eigentliche Volksbegehren.“ Die Grüne Frauensprecherin stellt auch klar, dass die Unterstützung für das Frauenvolksbegehren im überparteilichen Interesse aller Frauen ist: „Es geht hier darum, dass Frauen ungeachtet ihrer politischen Ausrichtung ihre Interessen solidarisch wahrnehmen.“

Gerade in Kärnten sei es im Interesse aller, die frappante Ungleichstellung zwischen Männern und Frauen zu beenden, betont Margit Motschiunig, Listenzweite für die Landtagswahl in Kärnten: „Die Umsetzung der neun Forderungen für das Volksbegehren wäre ein großer Schritt im Kampf gegen die Abwanderung aus Kärnten. Wenn gut ausgebildete junge Frauen keine ausreichenden qualitativen Kinderbetreuungseinrichtungen vorfinden und wissen, dass sie größte Schwierigkeiten haben werden, eine ihrer Qualifikation entsprechende Arbeitsstelle zu finden, was auf direktem Weg in Altersarmut und Abhängigkeit führt, dürfen wir uns nicht wundern, wenn sie in Gegenden ziehen, wo die Bedingungen für Frauen besser sind.“

Magdalena Vorauer, Landtagswahl-Spitzenkandidatin in Villach, ruft besonders auch Männer auf, das Volksbegehren zu unterschreiben – und das Rauchverbot-Volksbegehren gleich dazu: „Beide Volksbegehren zielen darauf ab, die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern und Ungleichgewichte auszugleichen.“

Als weitere frauenpolitische Ziele sehen die genannten Grünen Vorbildarbeit im Bereich der Sprache zu leisten, Mädchen zu atypischen Berufen zu ermutigen und den Einsatz von mehr Elementarpädagogen und Lehrern in hauptsächlich von Frauen besetzten Berufen".

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