Infrastrukturminister Hofer startet Ausschreibung für schnelles Internet mit über 170 Millionen Fördervolumen

Breitbandoffensive wird fortgesetzt - Programme "Access" und "Backhaul" gehen in die dritte Runde

Wien (OTS) - Es tut sich was in Sachen Breitband. Infrastrukturminister Ing. Norbert Hofer startet heute die dritte Phase der Breitbandförderprogramme „Access“ und „Backhaul“. Aus der Breitbandmilliarde stehen insgesamt 170 Millionen Euro zur Verfügung. „Damit intensivieren wir unser Bestreben, alle Österreicherinnen und Österreicher und unsere heimischen Betriebe mit schnellem Internet zu Versorgen. Damit machen wir speziell die ländlichen Regionen zukunftsfit uns schaffen die Grundvoraussetzung für die nächste Mobilfunktechnologie 5G“, erklärt Infrastrukturminister Norbert Hofer.

Das Access-Programm zielt darauf ab, leistungsfähige Glasfasernetze weiter auszudehnen und damit größere Flächen mit zukunftssicherem Breitband-Internet zu versorgen. In der aktuellen Ausschreibung stehen dafür knapp 120 Millionen Euro zur Verfügung. Der Call endet am 4. Mai 2018. Backhaul erhöht durch die Anbindung von bestehenden und erstmals auch neuen Mobilfunkmasten sowie regionalen Netzen an das Glasfasernetz die Leistungsfähigkeit bereits bestehender Netze. Für dieses Programm stehen knapp 50 Millionen Euro bereit. Die Ausschreibung läuft bis 20. April 2018.

„Durch die erstmalige Möglichkeit der Vergabe von Startraten in der Höhe von maximal 25 Prozent der zugesagten Förderung sowie der Erhöhung des Fördersatzes auf bis zu 65 Prozent - sofern die geförderte Investition unmittelbar zur Verfügbarkeit von Gigabit-fähigen Endkundenanschlüssen führt - werden insbesondere für kleinere Telekomunternehmen eine leichtere Möglichkeit zur Teilnahme an den Ausschreibungen geschaffen“, so Infrastrukturminister Hofer.

In vergangenen Ausschreibungen hat das Infrastrukturministerium aus der Breitbandmilliarde bisher Förderzusagen über insgesamt 332 Millionen Euro vergeben. Die Mittel aus der Breitbandmilliarde werden von den privaten Netzbetreibern mit Investitionen in derselben Höhe verdoppelt. Insgesamt profitieren 680.000 Österreicherinnen und Österreicher in über 1.100 Gemeinden von den bisherigen Förderzuschlägen.

Derzeit arbeitet man im Ministerium auch an einer nationalen 5G-Strategie zur Erleichterung des Ausbaus für mobile Netze. „Unser Ziel sind flächendeckende konvergente feste und mobile Netze“, erklärt Hofer. Künftige Erlöse aus den Frequenzversteigerungen sollen für den Breitbandausbau zweckgewidmet werden. Hofer: "Diese Mittel werden neben den bereits bestehenden Mitteln aus der Breitbandmilliarde für einen Ausbauschub sorgen."

Die Ausschreibung des Programms „Connect“, in dem Klein- und Mittelbetriebe sowie Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen werden ist ein offener Call, in den jederzeit Projekte eingereicht werden können.

SERVICE: Nähere Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter http://www.breitbandförderung.at sowie auf der Webseite der, für die Abwicklung der Förderungen zuständigen, österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG: https://www.ffg.at/Breitband. Als zentrale Anlaufstelle für interessierte Gemeinden, Gemeindeverbände und alle anderen Förderungswerber steht das Breitbandbüro des bmvit als Erstberatungsstelle zur Verfügung.

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BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Volker Höferl
Pressesprecher BM Ing. Norbert Hofer
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