Stögmüller: Grüne Anfrage zu 140kmh auf der Autobahn: FPÖ betreibt Schlagzeilen-Politik, die uns keinen Meter weiterbringt!

Tempo 140 auf A1 schadet der Umwelt, erhöht das Sicherheitsrisiko - das alles für ein paar Sekunden Zeitgewinn?

Linz (OTS) - Tempo 140 möchte Verkehrsminister Hofer auf der A1 zwischen Sattledt und Alhaming austesten. Der Test-Abschnitt beträgt 11 Kilometer, die Zeitersparnis liegt im Sekundenbereich.

„Erst rauchen, dann fernsehen, jetzt rasen: Die FPÖ konzentriert sich seit ihrer Regierungsbeteiligung ganz offensichtlich auf die brennendsten Probleme des Landes“, kritisiert der Grüne Bundesrat David Stögmüller. „Auch bei dieser Maßnahme des Verkehrsministers bleibt nur die Frage offen: Wo ist der Sinn?“

Drängeln und Rasen zählen mitunter zu den häufigsten Unfallursachen. „Allen ist klar, dass mit einer Zunahme der Geschwindigkeit auch die Schwere von Unfällen einhergeht. Was bezweckt der Verkehrsministers mit diesem Vorschlag? Ein paar Sekunden Zeitersparnis können es wohl nicht sein“, fragt sich Stögmüller und wird dazu eine entsprechende Anfrage im Bundesrat einbringen.

Aber nicht nur die Sicherheit, auch die Umwelt würde hier auf der Strecke bleiben: So hat eine Analyse von Umweltexperten im Land Oberösterreich festgestellt, dass die minimale Erhöhung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu einem Plus von 24 Prozent an Stickoxiden, einem Plus von 11 Prozent bei den Auspuffpartikeln und einer Erhöhung von 10 Prozent des CO2-Ausstoßes führen würde.

FPÖ-Schlagzeilenpolitik, die uns keinen Meter weiterbringt

Hier geht es rein um FPÖ- Schlagzeilenpolitik, um persönliche Befindlichkeiten, und nicht um die Interessen eines Landes. Ein Herr Vizekanzler möchte offensichtlich gerne im Wirtshaus rauchen, und ein Herr Verkehrsminister offensichtlich minimal schneller dorthinkommen. So legt die FPÖ ihre Regierungsprioritäten aus. Diese Vorschläge sind für die Galerie. Verkehrsminister Hofer sollte besser Bemühungen anstreben, wie er unsere Öffentlichen Verkehrsmittel ausbaut und damit schneller macht. Davon würden wir alle profitieren“, schlägt Stögmüller vor.

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