• 14.02.2018, 21:25:39
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  • OTS0149

VP-Benger: „Ohne Reformen – keine Koalition“

Mehr als 1.500 Besucher beim zweiten Politischen Aschermittwoch der Kärntner Volkspartei. Spitzenkandidat Christian Benger setzt auf Reformkommission, Jugend und den ländlichen Raum.

Utl.: Mehr als 1.500 Besucher beim zweiten Politischen
Aschermittwoch der Kärntner Volkspartei. Spitzenkandidat
Christian Benger setzt auf Reformkommission, Jugend und den
ländlichen Raum. =

Klagenfurt (OTS) - Große Aufbruchsstimmung beim Politischen
Aschermittwoch der Kärntner Volkspartei in der Kärntner Messearena.
Mehr als 1.500 Teilnehmer trugen wesentlich zur positiven Stimmung
bei und begrüßten die Überlegungen zur Regierungsarbeit von
Bundeskanzler Sebastian Kurz, der in dieser Funktion zum ersten Mal
in Kärnten öffentlich auftrat.

Vor allem der Besuch der zahlreichen Minister, wie
Nachhaltigkeitsministerin Elli Köstinger, BM Juliane Bogner-Strauß
und BM Josef Moser überzeugte die Besucher vom direkten Draht der
Kärntner Volkspartei auf die Bundes- und damit Ministerebene. Auch
die mit einem fulminanten Ergebnis gewählte Niederösterreichische
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner kam nach Kärnten, um noch einmal
alle Kandidaten und Funktionäre bis zum Wahltag zu motivieren. Dass
die Jungen in der Volkspartei auf dem Vormarsch sind, erklärte der
Obmann der Jungen ÖVP in Kärnten, Julian Geier. Die 17-jährige
AHS-Landesschulsprecherin Caroline Pribassnig unterstrich noch einmal
die Wichtigkeit eines neuen Stils in der Politik und vor allem die
Notwendigkeit, dass Kärnten wieder ein Land werden muss, in dem junge
Menschen eine Chance haben, daheim erfolgreich zu sein.

In seiner Rede stellte Spitzenkandidat Christian Benger schließlich
die Bedingung für eine zukünftige Koalition: „Nachdem die
Hypo/Heta-Causa abgeschlossen ist, braucht das Land Reformen. Ohne
Reformwillen, keine Koalition“. Benger stellte daher eine
Reformkommission vor, die einer neuen Regierung Vorschläge
unterbreitet bzw. diese Reform-Vorschläge für ein neues
Regierungsprogramm erarbeitet. „Wir haben die besten Köpfe gewinnen
können, sie alle kennen Kärnten, die Stärken und Schwächen unseres
Landes und sie sind überzeugt davon, dass wir aufholen können, ein
enkeltaugliches Land bauen können und unseren Jungen Perspektiven
geben können", erklärt Benger.

Für die Reformkommission gewinnen konnte Benger Gesundheitsexperten
Professor Gottfried Haber, Start-up-Investor Werner Wutscher,
Finanzexpertin Helga Berger (aus St. Veit, Sektionschefin im
Finanzministerium und vorher im Bundesrechnungshof) und die Kärntner
Polizeidirektorin Michaela Kohlweiß. Schirmherr der Reformkommission
ist BM Josef Moser. Denn wirtschaftliche Entwicklung sei laut Benger
sehr eng verbunden mit der Sicherheit im Land und in den Betrieben in
Hinblick auf die dramatisch wachsende Cyberkriminalität. Mit seinem
fundierten Wissen über Kärnten, der Budget-Situation und der
Ausgabenseite des Landes steht auch Bundesminister Josef Moser dieser
Reformkommission mit Rat und Tat zur Seite.

Als weitere Maßnahme für eine nächste Legislaturperiode setzt Benger
auf die Bereiche Jugend, den ländlichen Raum und Bildung: „Wir werden
Schwerpunkte setzen müssen. Diesen Fokus auf Nachhaltigkeit hat nur
die Kärntner Volkspartei, deshalb ist unser klares Ziel, auch in
einer nächsten Regierung das Land zu gestalten. Die Jugend braucht
Perspektiven, zeitgemäße technische Ausbildungsschwerpunkte und wir
müssen einen Gründergeist vermitteln. Der dritte Schwerpunkt ist für
mich, eine Infrastruktur-Milliarde sicherzustellen für Investitionen
in den Straßen- und Datenverkehr. Denn jede Form von Mobilität ist
die Grundvoraussetzung für einen funktionierenden ländlichen Raum,
für Betriebsansiedelungen und Gründungen.“, so Benger.

Finanziert werden soll die Infrastrukturmilliarde durch
Effizienzsteigerungen bei den Kostentreibern Gesundheit, Soziales
und Verwaltung. In Teilen der drei Bereiche liegt Kärnten über dem
Bundesschnitt und steigen jährlich die Ausgaben, die auch die
Gemeinden des Landes erdrücken. Alleine Effizienzsteigerungen machen
Budgetfreiräume auf in Höhe von 250 Mio. Euro im Jahr. „Denn Kärnten
hat zwar die höchste Bettendichte in den Spitälern, über 1,2
Milliarden Schulden nur bei den Spitälern und trotzdem sind die
Kärntnerinnen und Kärntner nicht gesünder als die Menschen in
Rest-Österreich“, sagt Benger. Auf die Legislaturperiode gesehen
ergibt sich durch diese Effizienzsteigerungen 1 Mrd. aus eigener
Kraft.

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