- 13.02.2018, 12:12:43
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ÖAMTC: Ausbau und Sanierung der Straßeninfrastruktur ist Basis für Erhöhung der Verkehrssicherheit
Club fordert rasche Umsetzung noch offener Projekte
Utl.: Club fordert rasche Umsetzung noch offener Projekte =
Wien (OTS) - Der verstärkte Sicherheitsausbau des Bestandsnetzes
steht im Zentrum des heute seitens der Asfinag präsentierten
Infrastruktur-Investitionsprogramms für 2018. Gemäß
Straßentunnelsicherheitsgesetz müssen in Österreich bis 2019
sämtliche Tunnelanlagen mit einer Länge von mehr als 500 Metern sowie
einer Verkehrsstärke von mehr als 20.000 Kfz pro Tag mit einer
zweiten Röhre ausgestattet sowie alle Anlagen fit für die nächsten
Jahrzehnte gemacht werden. "Gerade im Bereich der Tunnelsicherheit
wurde und wird daher auch weiterhin viel investiert", zeigt sich
ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé zufrieden über einen der gesetzten
Schwerpunkte. Für den Club steht diesbezüglich der durchgängige
zweistreifige Ausbau (pro Fahrtrichtung) der Pyhrn Autobahn (A9) – im
speziellen die Vollausbauten der Tunnelkette Klaus (bis 2018) sowie
des Gleinalmtunnel (bis 2019) – an erster Stelle. "Nach
Fertigstellung gibt es dann eine leistungsfähige und sichere
Verbindung zwischen Linz und Graz", streicht Nosé die Bedeutung des
Projektes heraus.
Auch den Schwerpunkt bestehende Gefahrenstellen zu entschärfen, sieht
der Club als wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der
Verkehrssicherheit. "Die Installation einer Mitteltrennung auf der
Burgenland Schnellstraße (S31) war längst überfällig", erklärt der
ÖAMTC-Verkehrstechniker. "Dadurch werden folgenschwere
Frontalkollisionen weitestgehend der Vergangenheit angehören." Auch
den dreistreifigen Ausbau (pro Fahrtrichtung) der Westautobahn (A1)
bei Pöchlarn begrüßt Nosé: "Dieses Nadelöhr führte vor allem zu
Reisezeiten des Öfteren zu Staus und auch Unfällen. Der in Bälde
finalisierte Ausbau erhöht sowohl den Verkehrsfluss als auch die
Verkehrssicherheit."
Zwtl. Rascher Sicherheitsausbau der A4 notwendig
Nach wie vor Verbesserungspotenzial ortet der Club im Bereich der
Ostautobahn (A4). Die hohe Verkehrsdichte sowie der steigende
Lkw-Anteil führen immer wieder zu brenzligen Situationen und
Unfällen. "Ein Sicherheitsausbau der A4 auf drei Fahrstreifen pro
Fahrtrichtung muss rasch umgesetzt werden, um den künftig erwarteten
Ansprüchen gerecht zu werden", erklärt der Club-Experte.
Zwtl. Sechste Wiener Donauquerung unumgänglich
Im Zuge aller Investitionen in die Straßeninfrastruktur darf jedoch
nicht auf den Lobautunnel, das wichtigste Projekt im Großraum Wien,
vergessen werden. Der Club bekräftigt nochmals die Notwendigkeit
einer weiteren, leistungsfähigen Querungsmöglichkeit der Donau, um
den Wiener Stadtbereich vom steigenden Verkehrsaufkommen zu
entlasten. "Wien als zentraleuropäische Großstadt und Teil vieler
Transitrouten braucht einen durchgehenden Umfahrungsring", hält der
ÖAMTC-Experte fest. Zudem sind die Projekte Stadtstraße Aspern bzw.
Spange Seestadt Aspern im 22. Wiener Gemeindebezirk sowie die
Marchfeldschnellstraße (S8) maßgeblich von einer Umsetzung der
überfälligen Donauquerung abhängig.
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