• 10.02.2018, 08:00:16
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„profil“: Österreichs Finanzminister gegen neue Transparenzregeln für Großkonzerne in der EU

Über das sogenannte Country-by-Country-Reporting wird in Brüssel seit Jahren debattiert – Hartwig Löger: Die Maßnahme sei „nicht unbedingt erforderlich“

Utl.: Über das sogenannte Country-by-Country-Reporting wird in
Brüssel seit Jahren debattiert – Hartwig Löger: Die Maßnahme
sei „nicht unbedingt erforderlich“ =

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, spricht sich der neue
ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger gegen das sogenannte öffentliche
Country-by-Country-Reporting aus, über das derzeit im EU-Parlament
und zwischen den EU-Finanzministern verhandelt wird.

Im Rahmen dieser geplanten Transparenzregeln – auch genannt
„öffentliche länderweise Berichterstattung“ – sollen in der EU tätige
Großkonzerne verpflichtet werden, Informationen wie Umsätze je Land,
Gewinne und entrichtete Gewinnsteuern zu veröffentlichen. Dies soll
dazu beitragen, Steuervermeidung durch Konzerne zu bekämpfen.

Die neue ÖVP-FPÖ-Regierung hat sich im Koalitionsvertrag zu „mehr
(Steuer-)Transparenz für multinationale Unternehmen auf Basis der
EU-Vorgaben“ bekannt. Das öffentliche Country-by-Country-Reporting
sei jedoch „nicht unbedingt erforderlich, um effektiver für
Steuergerechtigkeit kämpfen zu können“, so Löger in einer
Stellungnahe an „profil“. „Diesem Vorschlag wird nicht die höchste
Priorität beigemessen.“

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