• 30.01.2018, 12:06:03
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  • OTS0088

Lercher an FPÖ: RFJ-Hetze gegen JournalistInnen ist nicht zu rechtfertigen und demokratiepolitisch sehr bedenklich

Aufruf zum Mobbing ist nicht mit dem bloßen Schreiben kritischer LeserInnenbriefe vergleichbar

Utl.: Aufruf zum Mobbing ist nicht mit dem bloßen Schreiben
kritischer LeserInnenbriefe vergleichbar =

Wien (OTS/SK) - Besorgt äußert sich am Dienstag
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher über die jüngst bekannt
gewordenen Fälle zur Anstiftung zum Cyber-Mobbing gegen
JournalistInnen. „Die persönliche Hetze gegen JournalistInnen
aufgrund unliebsamer Berichterstattung durch die Jugendorganisation
der Regierungspartei FPÖ ist nicht zu rechtfertigen und
demokratiepolitisch sehr bedenklich“, sagte Lercher, der in dieser
Verhaltensweise eine „typische FPÖ-Strategie“ erkennt. ****

„Immer wieder, so wie auch diesmal, wird vonseiten der FPÖ in einer
Art und Weise gegen kritische Berichterstattung vorgegangen, die
frappant an das An-den-Pranger-stellen erinnert, das von
demokratiefeindlichen Staaten betrieben wird“, sagte Lercher. „Es ist
Teil der FPÖ-Strategie, diese Hetze in der Folge zu verharmlosen. So
wird etwa auch jetzt der Aufruf zum Mobbing von Seiten des RFJ mit
dem bloßen Schreiben kritischer LeserInnenbriefe verglichen“,
bemerkte Lercher und betonte: „Die SPÖ hält ein solches Vorgehen für
absolut inakzeptabel. Wir werden die Freiheit der Medien und die
Demokratie gegen solche Angriffe verteidigen.“

Besonders genau wird man sich das im steirischen Landtag anschauen.
Die steirische SPÖ-Jugendsprecherin Michaela Grubesa wird eine
Klarstellung der verantwortliche RFJ-Chefin und Landtagsabgeordneten
fordern. (Schluss) up/mb

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