Lercher an FPÖ: RFJ-Hetze gegen JournalistInnen ist nicht zu rechtfertigen und demokratiepolitisch sehr bedenklich

Aufruf zum Mobbing ist nicht mit dem bloßen Schreiben kritischer LeserInnenbriefe vergleichbar

Wien (OTS/SK) - Besorgt äußert sich am Dienstag SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher über die jüngst bekannt gewordenen Fälle zur Anstiftung zum Cyber-Mobbing gegen JournalistInnen. „Die persönliche Hetze gegen JournalistInnen aufgrund unliebsamer Berichterstattung durch die Jugendorganisation der Regierungspartei FPÖ ist nicht zu rechtfertigen und demokratiepolitisch sehr bedenklich“, sagte Lercher, der in dieser Verhaltensweise eine „typische FPÖ-Strategie“ erkennt. ****

„Immer wieder, so wie auch diesmal, wird vonseiten der FPÖ in einer Art und Weise gegen kritische Berichterstattung vorgegangen, die frappant an das An-den-Pranger-stellen erinnert, das von demokratiefeindlichen Staaten betrieben wird“, sagte Lercher. „Es ist Teil der FPÖ-Strategie, diese Hetze in der Folge zu verharmlosen. So wird etwa auch jetzt der Aufruf zum Mobbing von Seiten des RFJ mit dem bloßen Schreiben kritischer LeserInnenbriefe verglichen“, bemerkte Lercher und betonte: „Die SPÖ hält ein solches Vorgehen für absolut inakzeptabel. Wir werden die Freiheit der Medien und die Demokratie gegen solche Angriffe verteidigen.“

Besonders genau wird man sich das im steirischen Landtag anschauen. Die steirische SPÖ-Jugendsprecherin Michaela Grubesa wird eine Klarstellung der verantwortliche RFJ-Chefin und Landtagsabgeordneten fordern. (Schluss) up/mb

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