Zugangsmanagement: Langjährige Forderung der AktionsGemeinschaft aufgenommen!

Wien (OTS) - Die AktionsGemeinschaft unterstützt den heute präsentierten Entwurf der Bundesregierung und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann, der das geregelte Zugangsmanagement an überlaufenen Uni-Standorten möglich machen will. “Die AG fordert das schon lange und die Tatsache, dass die Gestaltung des Zugangsmanagements in großen Teilen deckungsgleich mit unserem Programm ist, stellt für uns einen klaren Beweis dafür dar, auch ohne Demonstrationen und Proteste, stattdessen durch Dialog und gute Argumente, die bestmöglichen Ergebnisse für die Studierenden erzielen zu können“, zeigt sich AG-Obmann Dominik Ramusch erfreut. Gerade bei überlaufenen Studienrichtungen, wie beispielsweise Rechtswissenschaften, Erziehungswissenschaften oder Fremdsprachen, ist ein geregeltes Zugangsmanagement schon seit langem ausständig. Die Folgen der bisher betriebenen Massenstudentenhaltung sind laut Ramusch unschwer zu erkennen: “Ein Mangel an Sitzplätzen, sowie an Teilnahmeplätzen für Kurse und Übungen gehört hier teilweise schon zum Alltag. Daraus ergibt sich wiederum eine längere Studiendauer, welche dann oft den Verlust von Beihilfen zur Folge hat. Wir halten es daher für begrüßenswert, dass dieses Problem einerseits erkannt und andererseits die richtige Lösung dafür gefunden wurde.“

Neben all dem Lob für den Wissenschaftsminister macht der AG-Obmann aber deutlich: “Auch wenn wir die heute präsentierten Vorhaben unterstützen, möchten wir festhalten, dass mit der Einführung des geregelten Zugangsmanagements spürbare Verbesserungen an den Universitäten erwartet werden, wenn es beispielsweise um Betreuungsverhältnisse geht.“ 
Von Seite der AG wurde bereits in früheren Aussendungen betont, dass finanzielle Mittel, die für den Bereich der Lehre zur Verfügung stehen, nicht in andere Teilbereiche abwandern sollen. AG-Obmann Ramusch dazu abschließend: „Uns war es schon immer ein großes Anliegen, verfügbare Gelder im Hochschulbereich treffsicher und zweckdienlich zu investieren, da diese ohnehin knapp bemessen sind.“

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