Eine Ära geht zu Ende. Eine Legende geht.

Michael Häupl vereint Intellektualität und Volksnähe wie kaum ein anderer und hat in den 23 Jahren seiner Amtszeit Wien modernisiert und belebt.

Wien (OTS/SPW-K) - Heute endet die Ära von Michael Häupl als Vorsitzender der SPÖ Wien. Als solcher trug Häupl seit 1994 die Verantwortung für unsere Stadt. Diese Jahre sind gekennzeichnet von einer Reihe von Meilensteinen. „Michael Häupl ist nicht ohne Grund der längstdienende Wiener Bürgermeister seit Gründung der Republik“, meint Wiens SPÖ-Klubvorsitzender Christian Oxonitsch. „Er hat die Stadt weiterentwickelt, wie kaum ein anderer vor ihm.“ Häupl verpasste Wien bei aller Liebe zu Traditionen und althergebrachten Eigenheiten ein zeitgemäßes Antlitz. „Er hat sich nie dagegen gewehrt, Neues zuzulassen. Nein, er forderte es sogar ein.“, sagt Oxonitsch. „Ein Mann mit Visionen und Haltung - unvergleichlich.“

Als bekennender Demokrat setzte Michael Häupl ganz wesentliche Maßnahmen der politischen Willensbildung um. Zu seinen Verdiensten gehört unter anderem die Ausweitung der Minderheitenrechte und die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Außerdem hatten die WienerInnen in zwei Volksbefragungen die Gelegenheit, direkt maßgeblichen Einfluss auf die Weiterentwicklung der Stadt zu nehmen. „Unser Bürgermeister hat immer wieder sein besonderes G’spür für Wien bewiesen“, sagt Christian Oxonitsch. „Dazu gehört auch der Mut zu neuen politischen Allianzen.“ Seit 2010 verfolgt die erste rot-grüne Landesregierung Österreichs einen Weg von Humanismus und Nachhaltigkeit.

Zwtl.: Bildung für eine offene Gesellschaft =

Ganz wesentliche Sorgfalt gilt in Wien dem Bildungsbereich, einem zentralen Anliegen von Michael Häupl. Stetig entstehen neue Schulen und innovative Campus-Modelle. Seit 1994 wurden über 100 Schulen neu gebaut oder erweitert. Alle Schulen wurden an das Internet angeschlossen, die alte Hauptschule abgeschafft und die Wiener Mittelschule verwirklicht. Seit zwei Jahren gibt es Gratis-Nachhilfe für Volks- und MittelschülerInnen. Auch die Zahl der Kindergartenplätze wurde seit Michael Häupls Amtsantritt verdoppelt. Und schließlich ist ihm auch der Gratiskindergarten zu verdanken, der 2009 eingeführt wurde und durch den Wien eine Vorreiterrolle in Österreich einnimmt.

Der Fokus auf Bildung schlägt sich auch in einer aufgeklärten und modernen Gesellschaft nieder. „Gleichberechtigung ist für uns nicht nur ein Wort“, betont der Klubvorsitzende. „Mit dem Life Ball oder der Regenbogenparade setzt Wien immer wieder ein starkes Zeichen für Toleranz.“ Damit wird Wiens Status als Bollwerk gegen Diskriminierung und Radikalismus einzementiert. „Es ist dem Bürgermeister gelungen, als Mann des Ausgleichs keinen Zentimeter von seinen Prinzipien abzurücken. Damit steht er ganz in der Tradition des Roten Wien.“ Denn auch als SP-Vorsitzender drückte Häupl der Stadt seinen Stempel auf.

Durch eine besondere Mischung aus Intellektualität und Volksnähe konnte die SPÖ mit Michael Häupl an der Spitze viele Wahlen gewinnen verkörpert nach wie vor ein erfolgreiches Gegenmodell zu konservativen Kräfte und unsozialer Politik. Das wird von der Bevölkerung honoriert. „Mei Wien is’ ned deppad“, pflegt Michael Häupl dazu zu sagen.

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