• 26.01.2018, 12:14:01
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Bauen&Energie Messe Wien 2018: Baumit präsentiert „Healthy Living“

- ein wesentlicher Beitrag für mehr Gesundheit und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden.

Mag. Georg Bursik, Geschäftsführer der Baumit GmbH,
Mag. Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen GmbH
und Umweltmediziner OA Assoz.-Prof. DI. Dr. Hans-Peter Hutter,
MedUni Wien präsentierten im Rahmen der Baumit Pressekonferenz die
neuesten Erkenntnisse zum Thema gesund Bauen, Wohnen und Leben.
Wien (OTS) - 

Bauweisen und Baustoffe haben einen signifikanten Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden. Im Viva-Forschungspark, Europas größtes Forschungsprojekt für vergleichende Baustoffe, werden die Auswirkungen von Baumaterialien auf Gesundheit und Wohlbefinden in mittlerweile 12 Häusern untersucht. „Die erste spannende Forschungsphase haben wir in den drei Erkenntnissen  - Dämmen first, Masse ist klasse und Innere Werte – zusammengefasst. Wir wollen, dass alle Menschen gesund, energieeffizient und schön wohnen“, bringt Mag. Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen GmbH im Rahmen der Bauen & Energie Messe Wien die Baumit Vision auf den Punkt. „Healthy Living“ ist die konsequente Weiterentwicklung von Baumit in Richtung gesund Bauen, Wohnen und Leben und hat bereits massiv Einfluss auf das Baumit Produktsortiment genommen“.  

Alle Produkte werden 2018 den drei Themenbereichen „Dämmen first“, „Masse ist klasse“ und „Innere Werte“ zugeordnet. „Ohne Gesundheit ist alles nichts, Gesundheit ist das höchste Gut. Und wie man weiß, verbringen wir in unseren Breiten ca. 90 Prozent der Zeit in Innenräumen. Hier kann Baumit einen wesentlichen Beitrag für mehr Gesundheit und Wohlbefinden leisten. Der VIVA Forschungspark und das gesamte F&E-Team tragen dazu bei, dass wir heute guten Gewissens behaupten können, Baumit Baustoffe sind gesund, Baumit schafft gesunde Lebensräume, Baumit bietet einen echten Mehrwert“, so Robert Schmid. 

Dämmen first: Warm im Winter, kühl im Sommer für mehr Gesundheit

Gute Wärmedämmung ist die Basis, der erste Schritt zu gesundem Wohnen. Denn Wärmedämmung leistet nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Energieeffizienz des Gebäudes, sondern sorgt im Winter für wohlig warme und im Sommer für angenehm kühle Wände. Der Wohnraum wird so zum Wohlfühlraum ohne Zuglufterscheinungen.

„Seit langem ist bekannt, dass es bei Feuchteschäden und Schimmel in Innenräumen u.a. zu Reizungen der Atemwege und vermehrtem Auftreten von Atemwegserkrankungen kommen kann. Daher ist es aus medizinischer Sicht wesentlich, jene Faktoren, die das Wachstum von Schimmel begünstigen, möglichst auszuschalten. Daher beugt man mit einer ausreichenden Wärmedämmung auch Wärmebrücken vor und reduziert damit das mit Schimmel einhergehende Gesundheitsrisiko“, erläutert OA Assoz.-Prof. DI. Dr. Hans-Peter Hutter, Department für Umwelthygiene und Umweltmedizin, ZPH, MedUni Wien. 

Bei schlechter Dämmung muss man auch mehr heizen. Die trockene Luft, die so entsteht, wirkt sich dann negativ auf die Schleimhäute der Augen und der Atemwege aus - Stichwort: „brennende Augen“, „Kratzen im Hals“. Außerdem bleiben bei geringer Luftfeuchte die Staubteilchen länger in der Luft bzw. Atemluft und so können natürlich auch Infektionserreger länger in der Luft verbleiben. 

Masse ist klasse: Nachhaltiger Energiespeicher für gesundes Wohnen

Massive Wände können, von außen durch gute Wärmedämmung geschützt, im Winter Wärme speichern und im Sommer die Kühle im Haus halten. Je mehr Masse, desto besser wirkt dieser Speicher und desto stabiler, angenehmer und gesünder ist das Innenraumklima.

„Ob wir uns „thermisch behaglich“ fühlen, ist von Faktoren, wie etwa Lufttemperatur, Temperatur von Strahlungsflächen, Luftfeuchtigkeit und Luftgeschwindigkeit, abhängig. Die klimawandelbedingten heißeren Sommer mit mehr Hitzetagen und tropischen Nächten werden immer mehr zum Problem. Vor allem in dicht verbauten Stadtteilen ohne Grün, kommt es“, so der Umweltmediziner, „teils zu starken sommerlichen Überwärmungen in Innenräumen. Da Gebäude mit ausreichender Speichermasse deutlich länger kühl bleiben, können massive Wände neben einer guten Dämmung dazu beitragen, dass nicht nur das Wohlbefinden gesteigert wird, sondern auch hitzebedingte Erkrankungen wie z.B. Hitzekollaps, Hitzeerschöpfung oder Hitzekrämpfe und Sterblichkeit verringert werden können“. 

Innere Werte: Feuchtigkeitsspeicher für gesundes Raumklima

Ein gutes mineralisches Putzsystem kann bereits in den ersten Zentimetern auftretende Feuchtigkeitsspitzen abpuffern, indem es überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt und später wieder abgibt. Eine dadurch gewährleistete gleichbleibende Luftfeuchtigkeit sorgt somit für ein gesundes Raumklima.

„Ein optimales Raumklima“, so Hans-Peter Hutter, „hilft unseren Körperfunktionen, sich zu regenerieren. Wir können uns besser erholen, fühlen uns besser und können so den Anforderungen und Ansprüchen des Alltags unbelasteter begegnen. Letztlich fördert es unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit – und das auf allen Ebenen, nämlich körperlich und mental. Mineralische Innenputze können hier einen postiven Beitrag zur Optimierung der Luftfeuchtigkeit leisten und sind gleichzeitig emissionsarm, d.h. sie geben auch keine nennenswerten Mengen an Substanzen in die Raumluft ab“. 

Baumit bringt den Viva Forschungspark auf die Bauen & Energie Messe

Baumit stellt die Erkenntnisse für gesundes Bauen und Wohnen auch der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. „Wir haben daher VIVA – optisch – wie inhaltlich – auf die Wiener Bauen & Energie Messe gebracht und werden den Messebesuchern vermitteln, was Baumit zu Healty Living beiträgt“, so Georg Bursik, Geschäftsführer der Baumit GmbH. 

Baumit präsentiert Ideen mit Zukunft: Baumit StarTop mit Drypor-Effekt

Baumit Endbeschichtungen sind seit Jahrzehnten bewährt. Sie schützen die Fassade vor Feuchtigkeit, mechanischer und thermischer Belastung. Unter dem Motto "Wer schützt die Fassade sicher für lange Zeit" stellt Baumit auf der Bauen & Energie Messe Wien 2018 mit „Baumit StarTop“ den Fassadenputz der nächsten Generation vor.  

Baumit StarTop ist mit einem neuen Füllstoff ausgestattet, der wie eine Koralle über eine sehr große Oberfläche und damit über viele Poren und Vertiefungen verfügt. Diese bewirken eine besonders schnelle und großzügige Verteilung aufliegender Feuchtigkeit. Zugleich ermöglicht diese extrem feine Mikrostruktur eine rasche Trocknung. Baumit StarTop nutzt das hydrophil/hydrophobe Wirkprinzip zur Reduktion von Oberflächenverschmutzung. Mit dem hydrophoben Charakter eines erstklassigen Silikonputzes ist eine hervorragende Wasserabweisung gegeben. Die Korallenstruktur bewirkt eine Spreizung der Feuchtigkeit bei Nebel oder Tau und sorgt in der Folge für eine rasche Abtrocknung der Oberfläche.  

Der Drypor-Effekt entsteht durch die Kombination abperlender Regentropfen, Aufnahme von Feuchtigkeit bei Tau und die rasche Rücktrocknung der Oberfläche. Diese drei Funktionen sorgen für besonders verschmutzungsarme Fassaden und stellen einen erhöhten Schutz gegen Algen und Pilze dar.  

Auch die Verarbeitungseigenschaften konnten beim Baumit StarTop noch verbessert werden: StarTop ist leichter und schneller aufzutragen und zeigt ein sehr gleichmäßiges und schönes Strukturbild. Die Applikation von Baumit StarTop ist aufgrund seines angenehmen und geschmeidigen Verhaltens mit geringem Kraftaufwand möglich. 

Baumit StarTop wird, wie alle Baumit Premium-Produkte, im neuen innovativen Gebinde angeboten, das durch die größere Standfläche und weniger Tiefe mehr Sicherheit und Komfort beim Handling bietet.  

Wopfinger Baustoffindustrie seit 1.1.2018 Baumit GmbH

Seit Generationen sind „Die Wopfinger“ und die Marke Baumit in Österreichs Baustoffbranche ein Synonym für qualitativ hochwertige Baustoffe, beste Kundenbetreuung und Pioniergeist. Die Übernahme der w&p Baustoffe GmbH durch die Wopfinger Gruppe im Jahr 2017 und die damit folgende Zusammenführung der Standorte und Mitarbeiter unter die Dachmarke Baumit, hat die Eigentümer veranlasst, die Wopfinger Baustoffindustrie GmbH per 1.1. 2018 zur Baumit GmbH umzufirmieren. In der Baumit GmbH sind seit Jahresbeginn die Standorte in Wopfing, Peggau, Wietersdorf und Klagenfurt zusammengefasst.  

Baumit investiert in Kärnten und Steiermark 8,8 Mio. Euro

Vier Monate nach dem Closing setzt das Management erste Maßnahmen und investiert in Kärnten und der Steiermark. "Die Integration der ehemaligen w&p Baustoff-Sparte schreitet gut voran. Aktuell investieren wir in Kärnten rund 4,5 Millionen Euro und weitere 4,3 Millionen Euro in der Steiermark - insgesamt knapp 9 Millionen Euro“, erläutert Mag. Georg Bursik, "Damit sind wir zu Beginn der Bausaison 2018 produktionstechnisch neu aufgestellt". 

Erwartungen 2018

Auch wenn die Umsatz-Auswertung und Abgrenzung nach dem Closing noch nicht vollständig abgeschlossen ist, rechnet das Management für die erste Baumit GmbH Bilanz 2018 mit einem Umsatz von 210 Millionen Euro. Der Mitarbeiterstand beläuft sich aktuell auf ca. 600 Beschäftigte. „Wir rechnen für 2018 in jedem Fall mit einem Umsatzplus. Der Einfamilienhausbau ist derzeit noch schwer einzuschätzen, aber beim mehrgeschoßigen Wohnbau erwarten wir einen Zuwachs von rund 3 Prozent“, kommentiert Georg Bursik die Erwartungen für die neue Bausaison. 

Forderungen an die neue Bundesregierung: Impulse für die thermische Sanierung

Das Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung enthält ein klares Bekenntnis zum Pariser-Klimaabkommen. „Daher ist eine Fortführung und Aufstockung des Erfolgsmodells „Sanierscheck“ auf die ursprünglichen 100 Mio. Euro absolut notwendig. Im privaten Bereich müssen die Rahmenbedingungen für die Förderungen transparenter und vor allem der Ablauf vereinfacht werden. Auch steuerliche Anreizmodelle würden sicherlich den Markt positiv stimulieren, da der Endkunde einen sichtbaren Vorteil hätte“, so Georg Bursik.

Rückfragen & Kontakt

Baumit Pressestelle
c/o freecomm.wien, jörg schaden
e-mail: [email protected]
mobile: +43 (0)676/624 17 85
http://www.baumit.com

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