Vier Ö1-Radio-Produktionen mit „Radiopreis der Erwachsenenbildung 2017“ ausgezeichnet

Wien (OTS) - Die heuer zum 20. Mal vergebenen „Radiopreise der Erwachsenenbildung“ gingen an Ernst Weber, Julia Gindl, Anna Masoner, Franz Zeller, Juliane Nagiller und Elisa Vass von Ö1. Die Preisverleihung fand am 24. Jänner im Wiener ORF-RadioKulturhaus statt, die Preisrede hielt die Autorin Karin Peschka.

„Das Themenspektrum der mit dem Radiopreis der Erwachsenenbildung ausgezeichneten Sendungen ist ein breites und verbindet dabei sozialpolitische und gesellschaftliche Momente. Die preisgekrönten Sendungen stehen für qualitativen, professionellen und in die Tiefe gehenden Journalismus und tragen so dazu bei, den öffentlichen Diskurs mit fundierten, kritischen Inhalten zu stärken – eine wichtige Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich.“, so ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger.

In der Kategorie „Information“ wurden zwei Sendungen ex aequo ausgezeichnet: Ernst Webers Feature „Unser Mann in Havanna“, das im Rahmen der Ö1-Reihe „Hörbilder“ ausgestrahlt wurde und sich auf die Spuren des Burgenländers Erich Brunner und dessen Leben zwischen Hitler und Fidel Castro begibt, und die von Julia Gindl, Anna Masoner und Franz Zeller gestaltete Sendung „Wie Uber, Foodora und Co die Gesellschaft verändern“, die sich mit diesen neuen disruptiven Modellen auseinandersetzt und in der Ö1-Reihe „matrix – computer und neue medien“ zu hören war.

In der Sparte „Bildung/Wissenschaft“ ging der nach dem ORF-Kurator und Erwachsenenbildner Eduard Ploier benannte Spartenpreis an Juliane Nagiller für die Gestaltung der Ö1-„Radiokolleg“-Reihe „Working Poor“. Thematisiert wird darin u. a. ob der Arbeitsmarkt immer mehr zu einem Ort der sozialen Ungleichheit wird, welche Folgen die Einführung eines Mindestlohns in Österreich hätte, was man gegen Sozialdumping unternehmen kann und wie Menschen in atypischen Beschäftigungsverhältnissen mit der finanziellen Ungewissheit umgehen.

In der Sparte „Sendereihen“ ging die Auszeichnung an Elisa Vass für die Leitung der Ö1-Reihe „Journal-Panorama“. Diese Reportagereihe, die bereits zum dritten Mal ausgezeichnet wurde, ist seit 1984 abendlicher Fixpunkt im Programm von Ö1. Kernanliegen des „Journal-Panoramas“ sind kritische Hintergrundberichterstattung und Aufzeigen größerer Zusammenhänge zu nationalen und internationalen gesellschaftspolitischen Themen.

Eine aus 15 Personen bestehende Jury – zehn Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner, ein Vertreter der Wissenschaft sowie vier Journalistinnen und Journalisten – hatte aus 18 für die Preisvergabe nominierten Produktionen zu wählen. Eingereicht wurden 116 Produktionen. Der Preis wird von zehn Verbänden der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ) – Arbeitsgemeinschaft Bildungshäuser Österreich, Berufsförderungsinstitut Österreich, Büchereiverband Österreichs, Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich, Ländliches Fortbildungsinstitut Österreich, Ring Österreichischer Bildungswerke, Volkswirtschaftliche Gesellschaft Österreich, Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung, Verband Österreichischer Volkshochschulen und Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Österreich – gestiftet.

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