SJ-Herr & Buljubasic: Herr Landbauer, es reicht!

FP-Landbauer für ein demokratisches Land untragbar

Wien/St.Pölten (OTS) - Wie der Falter in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, verlegt die Burschenschaft Germania, deren Stv. Obmann FPNÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer ist, ein Liederbuch, in dem Judenmord und das Naziregime besungen werden.

„Letzte Woche forderten wir als Sozialistische Jugend Niederösterreich, dass sich Udo Landbauer vom ‚braunen Sud’ in der FPÖ Niederösterreich distanzieren und Konsequenzen ziehen muss. Jetzt wissen wir, warum wir vergebens auf eine Reaktion warteten: Herr Landbauer steckt selber ganz tief im braunen Sumpf,“ zeigt sich Mirza Buljubasic, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Niederösterreich, schockiert ob der aktuellen Enthüllungen des Falter. 

„Die FPÖ ist mehr als eine Partei der Einzelfälle. Antisemitismus, Verherrlichung des NS-Regimes und Menschenhass haben anscheinend System in dieser Partei. Vor der Wahl erklärte Sebastian Kurz, er würde als Bundeskanzler gegen Antisemitismus kämpfen. Zuerst hat er den ‚Konzentrations’-Sager von Kickl unkommentiert stehen gelassen, jetzt der nächste Skandal rund um einen Spitzenpolitiker der FPÖ. Wie lange wird Kurz noch tatenlos zusehen, wie sein Koalitionspartner den Holocaust und die Verbrechen des NS-Regimes verharmlost und sogar mit den Worten ‚wir schaffen die siebte Million’ glorifiziert?“, so Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich. 

Landbauer ist nicht nur Spitzenkandidat der FPÖ Niederösterreich, sondern auch Stadtrat in Wiener Neustadt, in einer „bunten“ Koalition mit ÖVPNÖ-Klubobmann Schneeberger. „Schön langsam stellt sich die Frage, wie stark der Braunton in dieser ‚bunten’ Stadtregierung ist?“, fragt sich Thorsten Besenböck, Vorsitzender der SJ Bezirk Wiener Neustadt. „Die ÖVP und Schneeberger müssen spätestens jetzt die Zusammenarbeit mit Landbauer und den Freiheitlichen beenden,“ so Besenböck weiter. 

Alle drei sind sich abschließend einig: „Udo Landbauer ist für die Stadt Wr. Neustadt, für das Bundesland Niederösterreich und die gesamte Republik untragbar und muss zurücktreten.“

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