• 23.01.2018, 10:25:59
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  • OTS0065

Innenministerium und TU Wien unterzeichnen Memorandum of Understanding

Die Vereinbarung soll eine effiziente Kooperation gewährleisten

Utl.: Die Vereinbarung soll eine effiziente Kooperation
gewährleisten =

Wien (OTS) - Das Innenministerium und die Technische Universität Wien
unterzeichneten im Rahmen einer Pressekonferenz am 23. Jänner 2018
ein Memorandum of Understanding über die künftig verstärkte
Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheitsforschung,
Anwendungsforschung und neue Technologien. „Die Unterzeichnung des
Memorandum of Understanding soll einen kontinuierlichen und
strukturierten Informationsaustausch sicherstellen. „Besonders im
Bereich der Sicherheitsforschung ist die TU Wien für uns ein
unersetzbarer Partner, mit dem wir gemeinsam an progressiven
Sicherheitslösungen für Österreich arbeiten“, sagte
Präsidiumssektionschef im Innenministerium Mag. Michael Kloibmüller.

Der Forschungsbereich „Security and Privacy“ von Professor Maffei der
TU Wien beschäftigt sich mit einer Reihe von Sicherheitsproblemen,
die wesentlich für die digitale Gesellschaft sind, wie der Sicherheit
von Web- und mobilen Anwendungen, kryptographische Protokolle zum
Schutz der Kommunikation und gespeicherte Daten oder
Blockchain-Technologien. Zu den Stärken der Fakultät für Informatik
zählen die Untersuchung und Analyse sehr großer Datenmengen (Big
Data, Data Mining, Machine Learning, etc.), die in mehreren
Forschungsbereichen eingesetzt werden sowie der
Visualisierungsschwerpunkt (Informationsvisualisierung, Visual
Analytics). Darüber hinaus wurde in mehreren Projekten – vor allem im
Rahmen des nationalen Sicherheitsforschungsprogrammes KIRAS – an
relevanten Sicherheitsthemen gearbeitet: Von der Entwicklung von
Leitlinien zum Schutz der österreichischen IKT-Infrastruktur über die
Sicherheit in der Gebäudeautomation bis zum Virtual Reality Training
für Sicherheits-Einsatzkräfte. „Sicherheit und Datenschutz sind
Rechte, die in der digitalen Gesellschaft gewahrt werden müssen.
Dafür ist es notwendig, dass wir Sicherheitsverfahren für
IT-Infrastrukturen erforschen und Sicherheit als unverzichtbaren
Bestandteil in der Entwicklung neuer IT-Systeme berücksichtigen“,
erklärte Prof. Maffei.

Die Basis zum gegenseitigen Wissensaustausch und Technologietransfer
soll durch eine gemeinsame Plattform zur Identifikation und Bewertung
von sozialen, gesellschaftlichen, technologischen und
wirtschaftlichen Aspekten zur Unterstützung der Aufgabenerfüllung des
Innenministeriums geschaffen werden. Darüber hinaus sollen Synergien
von Know-how, Experten und Organisationen gebildet werden. Im Bereich
der Sicherheitsforschung sollen Programme und Projekte auf nationaler
wie auf internationaler Ebene durch Beistellung von Experten,
Analysen und Technologien unterstützt und gefördert werden. Dies soll
ferner in Weiterbildungsveranstaltungen münden. „Um sich im
internationalen Wettbewerb erfolgreich zu positionieren hat die TU
Wien fünf Forschungsschwerpunkte festgelegt, deren Kompetitivität und
Innovationspotential laufend geschärft und weiterentwickelt werden“,
so Vizerektor der TU Wien, Johannes Fröhlich.

Um eine effiziente Umsetzung der Kooperation sicherzustellen, wurden
Koordinatoren eingesetzt, die für die Abwicklung der Zusammenarbeit
und Informationsweitergabe verantwortlich sind. Ein halbjährlich
strategisches Treffen sowie Seminare und Workshops sollen dies
unterstützen. Zu gegebener Zeit werden die Forschungsergebnisse
gemeinsam auf nationaler und internationaler Ebene präsentiert. Die
Kooperationsvereinbarung zwischen Innenministerium und der
Technischen Universität Wien gilt vorerst für fünf Jahre und kann im
beiderseitigen Einvernehmen jeweils auf fünf weitere Jahre verlängert
werden.

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