• 23.01.2018, 10:04:13
  • /
  • OTS0053

Schnabl/Kögl: „Leistbares Wohnen und 365-Euro-Öffi-Jahresticket werden möglich, wenn absolute Mehrheit in NÖ fällt!“

Wohnen und öffentlicher Verkehr haben bei SPÖ NÖ hohe Priorität

Utl.: Wohnen und öffentlicher Verkehr haben bei SPÖ NÖ hohe
Priorität =

St. Pölten (OTS) - SPÖ-Landesparteivorsitzender Landesrat Franz
Schnabl und Jugendkandidat Michael Kögl werben für die rasche
Umsetzung eines Modells zur Schaffung von leistbarem Wohnraum für
junge Menschen. Sie stellen dabei das Modell „5x5“ in den
Mittelpunkt, mit dem jungen Menschen der Schritt in die
Selbstständigkeit ermöglicht werden soll. „Früher war es normal, dass
man mit Anfang 20 ausgezogen ist, sich ein Haus gebaut oder eine
Wohnung gesucht hat. Heute ist das aber für viele Menschen einfach
nicht mehr leistbar“, sagt der Soziallandesrat.

Derzeit könnten sich junge Menschen gar keine Häuser bauen und die
Mieten für Wohnungen werden immer unerschwinglicher. „Wir haben uns
daher das bereits erprobte Konzept ‚5x5‘ der Jungen Generation näher
angesehen und erkennen darin eine wesentliche Verbesserung für junge
Menschen.“ Das Modell der Jungen Generation sehe vor, beschreibt
Kögl, „dass jungen Menschen von 18 bis 30 Jahren Wohnungen zur
Verfügung stehen, in denen sie für maximal fünf Euro pro Quadratmeter
inklusive Betriebskosten für fünf Jahre befristet wohnen können –
danach steigt die Miete entsprechend des Marktwerts, oder die Wohnung
wird zurückgegeben.“ Dafür sollten entsprechend Wohnbaufördermittel
zur Verfügung gestellt werden – darüber hinaus braucht es eine
Widmungskategorie „Sozialer Wohnbau“ und eine Zweckbindung, statt
schädlicher Spekulationsverluste.

Spitzenkandidat Schnabl und Kögl fordern die ÖVP darüber hinaus auf,
endlich den Weg frei zu machen für das 365-Euro-Öffi-Jahres-Ticket.
„Es ist nicht einzusehen, dass eine Strecke von etwa 30 km –
Frankenfels-St. Pölten – mit drei Busverbindungen täglich in NÖ
Jahreskartenkosten von über 1.000 Euro aufwirft, während in Wien
jedes Verkehrsmittel das ganze Jahr mit einem Beitrag von 365 Euro
genutzt werden kann“, zeigt sich Schnabl verwundert über die
Kurz-Sichtigkeit der ÖVP. Damit könne einerseits Individualverkehr
vermindert werden, andererseits würden PendlerInnen massiv entlastet.
Kögl fügt ergänzend dazu, als eine zentrale Forderung des
JG-Wahlkampfes, das Interrailticket für alle NiederösterreicherInnen
an, die 18 Jahre alt geworden sind und ihre Ausbildung abgeschlossen
haben: „Ich bin in einem Europa ohne Grenzen aufgewachsen und sehe
jetzt die Entwicklung, wo Zäune aufgerichtet werden und gegen die
Europäische Union mobil gemacht wird, mit Sorge. Natürlich kann man
an der EU Dinge kritisieren, die Sparpolitik in der Krise, die zu
schwach ausgeprägte soziale Säule, oder fehlende europäische
Solidarität, die sich breitmacht. Aber um dem entgegen zu wirken,
brauchen wir mehr EuropäerInnen statt weniger. Daher sagen wir, raus
nach Europa, statt raus aus der EU!“

Schnabl und Kögl üben harsche Kritik an den Plänen neuer
Studiengebühren und weiterer Einschränkung des freien
Hochschulzuganges durch die schwarz-blaue Bundesregierung: „Bildung
muss für jeden Jugendlichen gleichermaßen zugänglich sein. Gebühren
für Bildungseinrichtungen sind daher ein Weg, den die
Sozialdemokratie niemals unterstützen kann. Wir fordern eine
Studiengebührenbefreiung auf den FHs in Niederösterreich, genauso,
wie einen beitragsfreien Kindergarten – die erste Bildungseinrichtung
- auch nachmittags.“ Die beiden abschließend: „Nur wenn die absolute
Mehrheit am 28. Jänner der Vergangenheit angehört und die ÖVP
gezwungen ist, die zweite Meinung auch tatsächlich zu hören, bekommen
all diese dringenden Anliegen Chance auf Umsetzung.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel