Schnabl/Kögl: „Leistbares Wohnen und 365-Euro-Öffi-Jahresticket werden möglich, wenn absolute Mehrheit in NÖ fällt!“

Wohnen und öffentlicher Verkehr haben bei SPÖ NÖ hohe Priorität

St. Pölten (OTS) - SPÖ-Landesparteivorsitzender Landesrat Franz Schnabl und Jugendkandidat Michael Kögl werben für die rasche Umsetzung eines Modells zur Schaffung von leistbarem Wohnraum für junge Menschen. Sie stellen dabei das Modell „5x5“ in den Mittelpunkt, mit dem jungen Menschen der Schritt in die Selbstständigkeit ermöglicht werden soll. „Früher war es normal, dass man mit Anfang 20 ausgezogen ist, sich ein Haus gebaut oder eine Wohnung gesucht hat. Heute ist das aber für viele Menschen einfach nicht mehr leistbar“, sagt der Soziallandesrat.

Derzeit könnten sich junge Menschen gar keine Häuser bauen und die Mieten für Wohnungen werden immer unerschwinglicher. „Wir haben uns daher das bereits erprobte Konzept ‚5x5‘ der Jungen Generation näher angesehen und erkennen darin eine wesentliche Verbesserung für junge Menschen.“ Das Modell der Jungen Generation sehe vor, beschreibt Kögl, „dass jungen Menschen von 18 bis 30 Jahren Wohnungen zur Verfügung stehen, in denen sie für maximal fünf Euro pro Quadratmeter inklusive Betriebskosten für fünf Jahre befristet wohnen können – danach steigt die Miete entsprechend des Marktwerts, oder die Wohnung wird zurückgegeben.“ Dafür sollten entsprechend Wohnbaufördermittel zur Verfügung gestellt werden – darüber hinaus braucht es eine Widmungskategorie „Sozialer Wohnbau“ und eine Zweckbindung, statt schädlicher Spekulationsverluste.

Spitzenkandidat Schnabl und Kögl fordern die ÖVP darüber hinaus auf, endlich den Weg frei zu machen für das 365-Euro-Öffi-Jahres-Ticket. „Es ist nicht einzusehen, dass eine Strecke von etwa 30 km – Frankenfels-St. Pölten – mit drei Busverbindungen täglich in NÖ Jahreskartenkosten von über 1.000 Euro aufwirft, während in Wien jedes Verkehrsmittel das ganze Jahr mit einem Beitrag von 365 Euro genutzt werden kann“, zeigt sich Schnabl verwundert über die Kurz-Sichtigkeit der ÖVP. Damit könne einerseits Individualverkehr vermindert werden, andererseits würden PendlerInnen massiv entlastet. Kögl fügt ergänzend dazu, als eine zentrale Forderung des JG-Wahlkampfes, das Interrailticket für alle NiederösterreicherInnen an, die 18 Jahre alt geworden sind und ihre Ausbildung abgeschlossen haben: „Ich bin in einem Europa ohne Grenzen aufgewachsen und sehe jetzt die Entwicklung, wo Zäune aufgerichtet werden und gegen die Europäische Union mobil gemacht wird, mit Sorge. Natürlich kann man an der EU Dinge kritisieren, die Sparpolitik in der Krise, die zu schwach ausgeprägte soziale Säule, oder fehlende europäische Solidarität, die sich breitmacht. Aber um dem entgegen zu wirken, brauchen wir mehr EuropäerInnen statt weniger. Daher sagen wir, raus nach Europa, statt raus aus der EU!“

Schnabl und Kögl üben harsche Kritik an den Plänen neuer Studiengebühren und weiterer Einschränkung des freien Hochschulzuganges durch die schwarz-blaue Bundesregierung: „Bildung muss für jeden Jugendlichen gleichermaßen zugänglich sein. Gebühren für Bildungseinrichtungen sind daher ein Weg, den die Sozialdemokratie niemals unterstützen kann. Wir fordern eine Studiengebührenbefreiung auf den FHs in Niederösterreich, genauso, wie einen beitragsfreien Kindergarten – die erste Bildungseinrichtung - auch nachmittags.“ Die beiden abschließend: „Nur wenn die absolute Mehrheit am 28. Jänner der Vergangenheit angehört und die ÖVP gezwungen ist, die zweite Meinung auch tatsächlich zu hören, bekommen all diese dringenden Anliegen Chance auf Umsetzung.“

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