Sonderausstellung „Psychiatrie – Tod statt Hilfe“ in Wien, 1.–6.Februar täglich von 9:00 - 21:00

Hyperaktivität als Milliardengeschäft – 14 Dokumentarfilme über psychiatrische Missbräuche

Wien (OTS) - Anlässlich der leichtfertigen Verschreibung von Psychopharmaka an Kinder, oftmals ohne genaue medizinische Untersuchung und sogar im Alter von 0–3 Jahren, sowie der Renaissance des E-Schocks unter dem verharmlosenden Namen Elektrokrampftherapie (EKT), sieht sich die Bürgerkommission dazu veranlasst, weiterhin Aufklärung über die scheinbar wirkungslosen und sogar oftmalig gefährlichen Arbeitsmethoden der Psychiatrie zu betreiben.

Die Ausstellung zeigt in 14 Stationen die Geschichte der Psychiatrie und was sie in über 200 Jahren mit ihren brutalen Behandlungsmethoden bewerkstelligte, und wie sie allgemein wichtige Bereiche in der Gesellschaft (Schulen, Gefängnisse, Pflegeeinrichtungen, usw.) unterwandert hat. Die wundersame Verwandlung vom Irrenwärter zum Arzt, der seine Existenzberechtigung auf einer leichtsinnigen, aber gezielten Verschreibung von Psychopillen begründet.

Psychiater bestätigen immer wieder, dass sie weder heilen können, noch die Ursachen für psychische Krankheiten wissen. Ungeachtet der Tatsache, dass es keine fundierten Diagnosen gibt, werden Psychopharmaka mit schädigenden Wirkungen an Kinder, Schwangere, Senioren, Soldaten und Häftlinge verschrieben und depressive Menschen mit Stromstößen „geheilt“, die schwere bleibende Gedächtnisverluste erzeugen.

Damals wie heute entbehrt die Psychiatrie der Wissenschaftlichkeit. Keine ihrer Behauptungen, wie psychische Störungen seien chronische oder lebenslange Krankheiten oder ein „chemisches Ungleichgewicht im Gehirn“, haben je wissenschaftliche Beweise erbringen können.

Von Beginn der Geschichte der Psychiatrie an war ihre Tätigkeit immer wieder mit den verachtenswertesten und brutalsten Menschenrechtsverletzungen verbunden. Ihr Ziel war und ist auf politische und soziale Kontrolle ausgerichtet. Nur die eingesetzten Mittel haben sich verändert - aber nicht alle. Wir haben immer noch beziehungsweise wieder den Elektroschock im Einsatz, und wir stehen einer durchgeplanten Verteilung von Psychodrogen an obig genannte Zielgruppen gegenüber, die außer Kontrolle zu geraten scheint. Diese Medikamente schädigen nicht nur häufig die Gesundheit der Behandelten, sondern belasten nachhaltig das gesamte wirtschaftliche Gesundheitssystem, und somit den Steuerzahler.

„Es steht ja leider nicht das Befinden des Patienten im Vordergrund der Überlegungen. Das sagt ja eigentlich alles.“
Dr.med Hannelore Kirstein, Psychiaterin und Neurologin

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=CuEQAZBfU6U

Erfahren Sie

  • wie Kinder auf Psychodrogen gesetzt werden, die unkontrollierte Gewaltausbrüche sowie Selbstmord verursachen können.
  • wie die „Elektrokrampftherapie” (vorm. Elektroschock) funktioniert und welche Auswirkungen sie wirklich auf die Gehirnzellen hat, und dass bleibender Gedächtnisverlust keine „seltene Nebenwirkung“ ist.
  • die wahren Hintergründe über die systematische Ermordung „unliebsamer Menschen“ im Nationalsozialismus, und dass dies ein „Problem des gesamten Psychiatrischen Standes“ war [sic]

Feierliche Eröffnung

Die Feierliche Eröffnung findet am 1. Februar in Wien in der Pop Up Zentrale, Mariahilfer Straße 3 um 15:30 statt. Zur Eröffnung werden zwei prominente Gastredner erwartet.

Die Bürgerkommission für Menschenrechte

Die Bürgerkommission für Menschenrechte (Citizens Commission on Human Rights) sammelt und dokumentiert seit ihrer Gründung im Jahre 1969 Fälle von Menschenrechtsverletzungen aus dem Bereich der Psychiatrie. Zahlreiche Gesetze oder Gesetzesänderungen konnten zum Schutz von Patienten in vielen Ländern bewirkt werden. CCHR arbeitet weltweit mit Ärzten, kritischen Psychiatern und Psychologen mit Rechtsanwälten, Journalisten, vielen weiteren Experten aus den verschiedensten Fachgebieten, Verfechtern von Menschenrechten und Menschenrechtsorganisationen zusammen.

Sehen Sie 14 Dokumentationsfilme über psychiatrische Missbräuche!

Ort der Ausstellung:

Mariahilfer Straße 3, 1060 Wien, Pop Up Zentrale

Öffnungszeiten: 9.00–21.00

Ausstellung "Psychiatrie Tod statt Hilfe"

Datum: 01.02.2018, 09:00 - 21:00 Uhr

Ort: Wien, Österreich

Rückfragen & Kontakt:

Bürgerkommission für Menschenrechte
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