- 22.01.2018, 12:30:53
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„ORF III Kulturdienstag“ im Zeichen von 650 Jahre Nationalbibliothek u. a. mit neuer Folge „Aus dem Rahmen“
Außerdem: „Lebensraum Nationalbibliothek“ in „Erbe Österreich“ und zweimal „Mythos Geschichte“ zu Büchermythen
Utl.: Außerdem: „Lebensraum Nationalbibliothek“ in „Erbe Österreich“
und zweimal „Mythos Geschichte“ zu Büchermythen =
Wien (OTS) - Nach der Universität Wien im Jahr 2015 feiert nun auch
die Österreichische Nationalbibliothek ihren 650. Geburtstag. Das
Jahr 2018 wird für die würdige Institution ein Großereignis und auch
ORF III Kultur und Information begleitet das Jubiläum mit einem
Programmschwerpunkt am „Kulturdienstag“, dem 23. Jänner 2018.
Den Beginn macht eine neue Ausgabe von „Aus dem Rahmen“ zu „650 Jahre
Nationalbibliothek“ (20.15 Uhr). Seit nunmehr 650 Jahren fungiert die
Österreichische Nationalbibliothek als Gedächtnis der Nation. Von den
frühen Büchersammlungen im Besitz der Habsburger entwickelte sie sich
über die Jahrhunderte zu einer der wichtigsten und umfangreichsten
Universalbibliotheken der Welt. Bis heute sammelt sie Exemplare aller
österreichischen Druckwerke, verwaltet das Vermächtnis vergangener
Jahrhunderte und ist als Museum und Lernstätte vielfrequentierter Ort
im Herzen der Stadt. Karl Hohenlohe hat der geschichtsträchtigen
Jubilarin einen Besuch abgestattet.
Auch in „Erbe Österreich“ werden die heiligen Bücherhallen im
„Lebensraum Nationalbibliothek“ (21.05 Uhr) beleuchtet. Die ÖNB ist
ein Hort des Wissens im Herzen von Wien, in der sich auch die
bedeutende habsburgische Geschichte widerspiegelt. Der Film erzählt
die Historie der Nationalbibliothek bis in die Gegenwart und blickt
in die Zukunft.
Auch in zwei Ausgaben „Mythos Geschichte“ dreht sich alles um das
Thema Buch. Zuerst taucht Regisseur Martin Ambrosch mit seinem Film
„Im Auftrag seiner Majestät – Ein barocker Bücherkrimi“ (21.55 Uhr)
ein in eine historische Kriminalgeschichte: Im Jahr 1665 verließ eine
Schiffsladung wertvoller sogenannter „illuminierter“ Handschriften
Schloss Ambras, um über die Donau nach Wien zu fahren. Kaiser Leopold
I. wollte hier die Bibliothek von Ferdinand II. in Empfang nehmen.
Doch ein Teil der Bücher verschwand, Schiffe sanken. Manch wertvolles
Stück tauchte Jahrhunderte später mit Wasserschäden auf
Antiquitätenmärkten auf. Der Schauspieler Martin Brambach führt durch
diese Geschichte und lüftet so manches Geheimnis der modernen
Bücherforschung.
Der geheimnisvollsten Handschrift der Welt wird abschließend in „Das
Voynich-Rätsel“ (22.50 Uhr) auf den Grund gegangen. Ein Buch,
verfasst von einem unbekannten Autor, illustriert mit ebenso
skurrilen wie rätselhaften Darstellungen – und in einer Sprache
geschrieben, die von den besten Kryptografen nicht entschlüsselt
werden kann. Kein Wunder also, dass die mysteriöse Schrift sogar in
Dan Browns neuem Mystery-Bestseller „Das verlorene Symbol“ eine Rolle
spielt. Denn das Voynich-Manuskript fesselt seit seiner Entdeckung
vor 100 Jahren Wissenschafter und Okkultisten gleichermaßen.
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